Natürliche Flussauen

zurück zum Text...

Eine Flussaue nennt man den Lebensraum am Rande von Fließgewässern, der regelmäßig überschwemmt wird. Die Vegetation dort muss an den häufig stark und unregelmäßig schwankenden Wasserstand ange¬passt sein. Vom tiefliegenden Flussbett bis zum überschwemmungs- freien Auenrand ändern sich die Verhältnisse und die entsprechende Vegetation stufenweise: In der gehölzfreien Aue, die etwa bis zum mittleren Wasserstand reicht, findet man einjährige Kräuter, Kriechrasen und Röhricht. Das Röhricht leitet über zur Weichholzaue, die das Überschwemmungsge-biet bei Hochwasser umfasst. Hier findet man Weidenbüsche und –bäume, Erlen und Pappeln. Die artenreiche Hartholzaue schließlich setzt sich zusammen aus Gemeiner Esche, Trau-benkirsche, Feldahorn, Hainbuche sowie Stieleiche und bildet die Randzone der Flussauenlandschaft, die nur gelegentlich bei Spitzenhochwasser überschwemmt wird (s. Abb.3)

Abb.3

zurück zum Text...

Seite zuletzt geändert am 09.04.2006 17:08 Uhr · Seitenaufrufe: 2617