Perspektiven von BNE in Osnabrück

Dazu wurde in der Bewerbung für die Auszeichnung einiges gesagt, insbesondere in den Antworten auf die Fragen 5-7 und 8, die im Folgenden zitiert werden:

Frage 5. Führen Sie die Aktivitäten zu BNE in Ihrer Stadt unter einem gemeinsamen Namen, einem übergreifenden Konzept zusammen?

Der AK Umweltbildung der LA 21 hat seit seiner Gründung 2003 ein übergreifendes Konzept für BNE als Leitbild. Es gewinnt - wie in der Antwort zu Frage 4 bereits erläutert - zunehmende Verbreitung. Ziel des AK Umweltbildung ist es, das eigene Leitbild und Konzept, in dessen Mittelpunkt bisher der formelle Bildungsbereich stand, im Dialog mit anderen Bildungsansätzen derjenigen Akteure in Osnabrück, die in diesem Dekade-Kommune-Antrag beschrieben wurden, weiter zu entwickeln und zu verbreiten. Die Lokale Agenda 21 Osnabrück, die die Initiative des AK Umweltbildung für eine Bewerbung der Stadt als Kommune der Stadt bereits 2012 unterstützt hat, lädt im Agenda-Forum immer wieder Dritte ein, um die Vernetzung zum LA21-Prozess herzustellen. Dies ist auch ein Beitrag zur Weiterentwicklung und Verbreitung von BNE. Das Bildungsbüro organisiert im Rahmen des Lernen-vor-Ort-Projektes regelmäßige Bildungskonferenzen mit Schwerpunktthemen, um Vernetzungen zwischen den unterschiedlichen Akteuren in der Stadt herzustellen. Der auf einer früheren Bildungskonferenz (2010) beschlossene Osnabrücker Bildungsbegriff, der sich bereits ansatzweise auf nachhaltige Entwicklung bezieht, bietet ebenfalls das Potential einer Weiterentwicklung in Richtung BNE.

Auch in weiteren Schwerpunktthemen, wie z.B. Klimaschutz, Friedenskultur, Gesundheits-förderung, Fair Trade..., existieren ebenfalls organisatorische Strukturen, in denen die weitere Vorgehensweise auch mit externen Gruppen und engagierten BürgerInnen diskutiert und abgestimmt. Auch Bildung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird dabei praktiziert und konzeptionell fortentwickelt.

In einem längeren Dialogprozess und Erfahrungsaustausch könnte ein gemeinsamer Osnabrücker Bildungsbegriff mit dem Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung entstehen - ganz im Sinne des Ratsbeschlusses vom 16.4.2013, der Bildung für nachhaltige Entwicklung zum zentralen Bestandteil des Leitbildes der Bildungspolitik der Stadt Osnabrück erklärt.

Frage 6. Was ist – entsprechend der vorhandenen Bildungslandschaft – für Ihre Stadt das Ziel ihres Engagements für Bildung für nachhaltige Entwicklung?

Über die Antwort auf Frage 5 hinaus ist es im Sinne des Ratsbeschlusses Ziel, BNE Schritt für Schritt in den vorhandenen Praxisbereichen auszubauen und zu stabilisieren sowie in neue Praxisfelder zu implementieren, die zum Teil noch kein bewusstes und/oder klares Verständnis von nachhaltiger Entwicklung bzw. von BNE haben. Es geht also darum, die bestehende vielfältige 'BNE-Landschaft' durch Vernetzung und Kooperation gemeinschaftlich weiter zu entwickeln bzw. der vorhandenen Bildungslandschaft konzeptionell und praktisch Schritt für Schritt ein deutlicheres BNE-Profil zu geben. Zum einen ist eine solche Perspektive notwendige Voraussetzung von umfassender Partizipation für die Stadtentwicklung und von kommunaler Demokratie, zum anderen ist dieses Ziel ein Beitrag zum Menschenrecht auf umfassende Bildung.

Frage 7. Mit welchen Maßnahmen soll dieses Ziel in den kommenden 2–5 Jahren erreicht werden?

Dieses Ziel soll auf mehreren Wegen schrittweise in den kommenden Jahren erreicht werden (Reihenfolge geändert)

  • a.Verstärkte Fortsetzung von laufendenden oder neuen Aktivitäten der Akteure in Richtung BNE
  • b.Bestandsaufnahme der vorhandenen Praxis hinsichtlich BNE
  • c. Bekanntmachung der Bestandaufnahme - Web-Portal www.bne-osnabrueck.de
  • d. Entwicklung von gemeinsamen Perspektiven und einem allgemeinen Osnabrücker Bildungsbegriffs als Rahmenkonzept für eine Orientierung an BNE
  • e. Verstärkte Vernetzung und Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure bzw. Akteursgruppen und Netzwerke als 'BNE-Landschaft'

zu a. Fortsetzung von BNE-Aktivitäten...:

Dies wurde für viele der in der Antwort zu Frage 2 beschriebenen Akteure der sechs Typen bereits ausführlich beschrieben und ist zunächst die Aufgabe der Akteure. Selbstverständlich gilt dies für die BNE-Hauptakteure, so soll z.B. von Seiten des AK Umweltbildung und des Vereins f. Ökologie und Umweltbildung die bewährte Praxis fortgesetzt, verbessert und ausgebaut werden:

  • Der bereits sechsmal in zweijährlichem Abstand durchgeführte Agenda-Wettbewerb als Abschluss eines jeweiligen Themenjahres mit städtischer Unterstützung und einem erweiterten Adressatenkreis soll fortgesetzt werden;
  • Das Schulnetzwerk für eine Lebendige Hase wird zu einem umfassenden Bildungsnetzwerk weiter ausgebaut werden;
  • Die Pädagogische Energieberatung soll - u.a. im Sinne einer 'Klimabildung für nachhaltige Entwicklung' - bis etwa 2016 auf alle Schulen ausgedehnt werden;
  • Neben der Beratungstätigkeit für Lehrkräfte und Schulen werden auf Nachfrage weiterhin Projekte mit Schülern durchgeführt und/oder selbst entwickelte Unterrichtsmaterialien angeboten (z.T. zum Download)
  • Dazu gehören in allen Projekten auch regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen, die von dem Verein für Ökologie und Umweltbildung und dem AK Umweltbildung für Lehrerinnen und Lehrer angeboten werden. Diese seit über 20 Jahren existierende Praxis des Vereins und der 10jährigen Praxis des AK Umweltbildung wird fortgesetzt. Seit 2011 erfolgt dies in Kooperation mit dem Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) an der Universität Osnabrück, das als Kompetenzzentrum (http://www.uni-osnabrueck.de/18651.html) die niedersächsische Lehrerfortbildung für die Region übernommen hat.
  • Ähnliches gilt für die anderen BNE-Hauptakteure, insbesondere das städtische Umweltbildungs-zentrum im Museum am Schölerberg.
  • Dazu kommen auch die Bildungsaktivitäten mit entwicklungspädagogischer/globaler, friedenskultureller/-pädagogischer, interkultureller oder partizipatorischer Ausrichtung (z.B. Jugend- und Kinderparlament), für die es z.T. bereits kleine schulische Netzwerke gibt.
  • Auch in den erwähnten Schlüsselbereichen nachhaltiger Stadtentwicklung von Osnabrück (z.B. Mobilität, Gesundheit, Stadtnatur, Boden, Gewässer, Abfall, Energie,..) werden die jeweiligen Akteure ihre Maßnahmen und die begleitende Öffentlichkeit- und Bildungsarbeit fortsetzen, ebenso die sonstigen Aktivitäten aus der Stadtverwaltung.
  • Nicht zuletzt gilt dies für Schulen, Kitas, die VHS, die Universität und die Hochschule, die sich zunehmend an nachhaltiger Entwicklung orientieren.

Zu b. Bestandsaufnahme der vorhandenen Praxis hinsichtlich BNE

Um neue und übergreifende Maßnahmen (BNE-Plan) entwickeln zu können, soll zunächst einmal eine umfassende und präzise Bestandsaufnahme bisheriger Aktivitäten und seiner Potenziale für eine kommunale BNE gemacht werden. Dazu leisten die noch nicht vollständig abgeschlossenen Recherchen zu dem vorliegenden Antrag, einen ersten wichtigen Beitrag. Diese Recherchen wurden vom AK Umweltbildung durchgeführt und zwar in Kooperation mit der Verwaltung und allen erwähnten Akteuren, insbesondere mit dem Fachbereich Stadtentwicklung und Integration. Dabei wurden mit fast allen Akteuren kurze Gespräche geführt. Bei der weiteren Bestandaufnahme werden noch weitere Bereiche berücksichtigt, z.B. städtische Naturschutz und Landschaftsplanung und Betriebe, die sich an Prinzipen der Nachhaltigkeit orientieren.

c. zu Bekanntmachung der Bestandaufnahme - Web-Portal

Nach dieser Bestandsaufnahme, die eine Erfassung der vielfältigen Vernetzungsstrukturen einschließen soll (s. auch Antwort zu Frage 9b), plant der AK Umweltbildung die gewonnenen Rechercheergebnisse auf der neuen vom AK Umweltbildung eingerichteten, übergreifenden Webseite http://www.bne-osnabrueck.de unter den beteiligten Akteuren und gegenüber der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dieses Osnabrücker BNE-Portal soll auch der weiteren Vernetzung dienen.

d. Entwicklung von gemeinsamen Perspektiven - Formulierung eines allgemeinen Osnabrücker Bildungsbegriffs als Rahmenkonzept für eine Orientierung an BNE

Zur Konkretisierung dieses Schrittes bedarf es zunächst der Diskussion bei und zwischen den Akteuren. Dafür sind geeignete Formen zu entwickeln. Regionale Bildungskonferenzen, wie sie im Projekt Lernen-vor-Ort in den letzten Jahren regelmäßig durchgeführt wurden, könnten dafür ein Instrument für BNE-Entwicklung sein.

Die Bemühung um die Anerkennung der Stadt als Kommune der UN-Weltdekade BNE werden sich durch die Bestandsaufnahme und eine erfolgreichen Auszeichnung als Dekade-Kommune in einer erhöhten Sensibilisierung für die Bedeutung von BNE niederschlagen und in einer verstärkten Bereitschaft darüber in Diskussionen über eigene und gemeinsame BNE-Perspektiven einzutreten. Dies ist eine einmalige Chance, die es zu nutzen gilt. Dazu wird ein Leitbild BNE für die Stadt Osnabrück von der LA21/AK Umweltbildung entwickelt, das wie eine Selbstverpflichtung den weiteren Aktivitäten der Stadt zugrunde gelegt werden soll (gemäß Ratsbeschluss vom 16.4.2013). Für ein solches Leitbild sollen die verschiedenen Akteure in der Stadt gewonnen werden, die es in ihrer jeweiligen Praxis verstärkt umsetzen und auch durch Kooperation neue Perspektiven kennen und praktizieren lernen wollen.

e. Verstärkte Vernetzung und Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure bzw. Akteursgruppen und Netzwerke als 'BNE-Landschaft'

Eine solche entwickelte kommunale bzw. regionale BNE-Landschaft mit neuen Kooperations- und Vernetzungsperspektiven soll ein wesentliches, mittelfristig zu erreichendes Ergebnis des Schrittes d. sein, an dem sich möglichst viele kooperationsinteressierte Akteure beteiligen sollen. Es gilt zum Vorteil der jeweiligen Beteiligten Synergieeffekte zu nutzen. Die Kooperationen sollen so gestaltet werden, dass eine gegenseitige inhaltliche und konzeptionelle Bereicherung dadurch gewährleistet wird, dass aus unterschiedlichen Perspektiven an gemeinsamen Fragestellungen gearbeitet wird.

Um eine vertiefte Bestandsaufnahme und erste Schritte in Richtung der genannten und zu entwickelnden anspruchsvollen Ziele einer allmählich zu entwickelnden BNE-Landschaft umsetzen zu können, bedarf es jedoch zusätzlicher finanzieller und personeller Ressourcen. Diese sollen durch Kooperationen, Drittmittel oder Sponsoren gewonnen werden.

Frage 9: Welche Aktivitäten hat Ihre Stadt in Bezug auf die folgenden vier strategischen Ziele der UN-Dekade entfaltet?

a. Weiterentwicklung und Bündelung der Aktivitäten sowie Transfer guter Praxis in die Breite

Das wichtigste Instrument dafür ist die von der Stadt seit etwa 20 Jahren unterstützte Lokale Agenda 21 mit ihren Arbeitskreisen und dem Agendaforum. Im engeren Sinne auf BNE bezogen haben sich der AK Umweltbildung und die in ihm vertretenen Organisationen bzw. Einrich-tungen (s. 'BNE-Hauptakteure' in 2.I.) in den letzten 10 Jahren intensiv darum bemüht. Indirekt wird die Realisierung dieses Ziels durch die Stadt und durch die NGOs vorangetrieben, die z.T. von der Stadt unterstützt werden, bzw. die für die Stadt bestimmte BNE-Dienstleistungen auf vertraglicher Basis erledigen (z.B. Pädagogische Umweltberatung in Schulen, Pädagogische Energieberatung in Schulen, Schulnetzwerk Lebendige Hase, Fair Trade,...). Außerdem zählen dazu die städtischen Einrichtungen, die Umweltbildung/BNE zu ihrer Praxis zählen (Museum am Schölerberg/Umweltbildungszentrum, Museum Industriekultur, Bildungsbüro, Büro für Friedenskultur, aber auch der Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement der Stadt Osnabrück oder der Osnabrücker ServiceBetrieb OSB. Ein gutes Modell ist zum Beispiel die "Koordinierungsstelle Schule und Kultur", die eine wichtige Funktion eines zentralen Service- und Informationszentrums wahrnimmt und dabei am Rande auch Belange von Umweltbildung und BNE berücksichtigt.

b. Vernetzung der Akteure der Bildung für nachhaltige Entwicklung

Es gibt etliche Netzwerke in Osnabrück, die z.T. wiederum untereinander verbunden sind: Für den engeren Bereich der BNE-Akteure ist dies der AK Umweltbildung. Auf einer weiteren Ebene und damit verknüpft ist dies die Lokale Agenda 21. Weitere Netzwerke sind z.B.: 3-Berge-Projekt, Fair Trade, Aktionszentrum 3.Welt, Gesundheit, ... Zwei spezielle Netzwerke sind die der "Lebendigen Hase" und des damit verbundenen Netzwerkes Schulen für eine Lebendige Hase" sowie der auch nichtschulischen Akteure umfassenden "Bachpaten", die mit beantragter Drittmittelhilfe zu einem umfassenden thematischen regionalen Bildungsnetzwerk zur Lebendigen Hase weiter ausgebaut werden soll.

Hinsichtlich der Vernetzung ist dieses Beispiel hier besonders erwähnenswert, weil sich laut Konzept über zehn, sehr unterschiedliche Einrichtungen und Organisationen beteiligen: die Universität Osnabrück, das Zentrum für Lehrerbildung /Kompetenzzentrum an der Universität (als niedersächsische. Fortbildungseinrichtung), das Studienseminar Osnabrück, die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAZ), der Verein zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien (VPAK) e.V., das Zentrum für Lehrerbildung , Lernen vor Ort Bildungsbüro Osnabrück, Unterhaltungsverband Nr. 96 „Hase-Bever“, der Naturschutzbund Osnabrück, Natur unterwegs e.V., Umweltbildungszentrum Osnabrück – Umweltmobil Grashüpfer und als Hauptkooperationspartner der Stadt der Verein für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück e.V.

Auch im Bereich der Vernetzung hat die Bestandsaufnahme und deren Veröffentlichung (u.a. auf der neuen Webseite http://www.bne-osnabrueck.de eine wichtige Aufgaben zu erfüllen, Vernetz-ungsstrukturen bekannt zu machen (s. Antwort zu Frage 7). Dadurch kann eine verbesserte Form der weitergehenden Vernetzung und Kooperation diskutiert und vorangetrieben werden.

c. Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung von Bildung für nachhaltige Entwicklung

Eine in vielen Projekten und den genannten Netzwerken gewählte Methode der Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung besteht in dem Aufbau und der Pflege von Webseiten. So hat der AK Umweltbildung eine Hauptseite und sechs thematische Webseiten, der Verein für Ökologie und Umweltbildung hat für alle seine laufenden Projekte mehr als 10 umfangreiche Webseiten. Die Agenda 21 ist auch auf der Webseite der Stadt präsent und hat eine eigene Subdomain http://www.agenda.osnabrueck.de. Auch fast alle anderen Akteure und Projekte haben eigene Webseiten oder finden sich, wenn es sich um städtische Akteure handelt, auf der Webseite der Stadt.

Die neue Webseite http://www.bne-osnabrueck.de soll alle diese Webseiten vernetzen, sie an zentraler Stelle besser wahrnehmbar und erreichbar machen. Sie wird mit der städtischen Website http://www.osnabrueck.de verlinkt.

Außerdem sind weitere Maßnahmen zu nennen: Pressearbeit (s. z.B. die Dokumentation der Presseveröffentlichungen zur LA 21, Aktionstage /Nachhaltigkeitstage, Publikationen wie Broschüren oder Flyer der meisten Akteure der vorhandenen Praxis hinsichtlich BNE, Präsenz bei geeigneten Veranstaltungen usw.

Ein besonderes Element von Öffentlichkeitsarbeit besteht darin, dass die Agenda 21 und ihre Arbeitskreise jeden Monat eine einstündige Radiosendung bei OSRADIO selbst gestalten. Dieses Bürgerradio hat selbst ausgezeichnete Dekadeprojekte durchgeführt.

d. Verstärkung internationaler Kooperationen

Die hohe Zahl von inzwischen 11 Partnerstädten zeigt den hohen Grad internationaler Kooperation.

Ein weiteres Beispiel ist die Kooperation Münster-Osnabrück-Netzwerkstadt Twente (MONT) sowie die Zusammenarbeit in der EUREGIO

Im Bereich der Osnabrücker Friedenskultur und der vielen internationalen und interkulturellen Aktivitäten wird der internationale Aspekt intensiv gepflegt und weiterentwickelt.

Ein Beispiel intensiver internationaler Kooperation ist seit über 10 Jahren der Jugendaustausch und die Kooperation auf der Ebene von BNE-Experten zwischen der russischen Baikal-Region (Baikal-Informationszentrum GRAN und weitere Bildungsakteure in Ulan-Ude, der Hauptstadt der russischen Republik Burjatien) und Osnabrück (s. AK Umweltbildung und Verein für Ökologie und Umweltbildung). Hier geht es um interkulturelle BNE in der Praxis und wissenschaftlichen Theorie.

Die bestehende Kooperation zwischen Vertretern der Universität und der Hochschule Osnabrück und der burjatischen Universitäten und Hochschulen wird zurzeit vertraglich gefestigt und ausgeweitet.


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