Osnabrück als Stadt der UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2013/2014 ausgezeichnet!!

Auszeichnungsfeier im Palmengarten-Gesellschaftshaus in Frankfurt (25.11.2013)

 
Prof. Dr. de Haan (Vors. des Dekade-Nationalkomitees), Frau Consentius (UN-Dekade),
Dr. Bernecker (Generalsekr. der Dt. UNESCO),
Frau Mersinger (Stadt Osnabrück), Dr. Becker (AK Umweltbildung der LA 21 Osnabrück)

weitere Infos und Fotos

Pressemitteilung


Auf Initiative des AK Umweltbildung der Lokalen Agenda 21 und auf Basis eines einstimmigen Ratsbeschluss am 16. April 2013 zur Bildung für nachhaltige Entwicklung als Leitbild von Osnabrück) hat sich Osnabrück im Juni 2013 für diese Auszeichnung beworben.

Anfang August hat die Jury des deutschen Nationalkomitees der UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung einstimmig beschlossen, der Stadt Osnabrück diese wichtige Auszeichnung für 2013/2014 zu verleihen. In dem Auszeichnungsschreiben steht, dass die Jury sehr beeindruckt war über die Vielfalt der Aktivitäten und das Engagement der Stadt Osnabrück im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Osnabrück ist damit die erste Stadt in Niedersachsen, ja bisher neben Hamburg und Minden die einzige Stadt im nördlichen Teil Deutschlands mit dieser Auszeichnung!

Liste der ausgezeichneten Städte

Offiziell bekannt gegeben wurde dies von Frau Birgit Strangmann als Bürgermeisterin bei der Eröffung des Nachhaltigkeitstages am 17.8.2013 im Theater. Bei den beiden Podiumsdiskussionen wurde bereits die Bedeutung dieser Auszeichnung für die nachhaltige Stadtentwicklung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Osnabrück betont.

In Kürze soll es zur Auszeichnung einen eigenen Pressetermin geben ...


Pressegespräch am 2.9.2013

"Osnabrück ist 18. ausgezeichnete Kommune der UNESCO-Weltdekade Als bisher einzige Kommune aus Niedersachsen und als 18. Kommune bundesweit hat Osnabrück vom Nationalkomitee der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung die Auszeichnung als "Stadt der Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung " erhalten. Ziel dieser von 2005 bis 2014 dauernden Weltdekade, die von der UNESCO organisiert wird, ist das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung, das auf der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro im Jahr 1992 verabschiedet wurde, in allen Ländern und in allen Bereichen der Bildung fest zu verankern. Dadurch sollen Veränderungen im Bewusstsein und Verhalten aller Menschen angeregt werden, die für die Zukunft der Welt im Sinne einer nachhaltigen und gerechten Gesellschaft notwendig sind.

Der Leiter des Nationalkomitees, Prof. de Haan, würdigt das Engagement und die vielfältigen Initiativen in Osnabrück. Beides "haben die Jury sehr beeindruckt." Für Dr. Gerhard Becker, Sprecher des Arbeitskreises Umweltbildung der Lokalen Agenda 21 und Initiator der Bewerbung der Stadt, übernimmt Osnabrück nun neben seinem historischen Auftrag als Friedensstadt, sich friedenspolitisch zu engagieren auch die Verpflichtung, darüber hinaus für Bildung für nachhaltige Entwicklung aktiv zu werden, ja sie gemäß einstimmigem Ratsbeschluss vom 16.4. 2013 "zum zentralen Bestandteil des Leitbildes der Bildungspolitik der Stadt Osnabrück" zu machen. "Diese Auszeichnung ist nicht nur Würdigung bestehender Aktivitäten der Stadt, etlicher Organisationen und Projekte, die als eine erste Bestandaufnahme vom AK Umweltbildung auf der neuen Webseite www.bne-osnabrueck.de zusammengestellt wurden. Es geht jetzt darum, diese Auszeichnung als weitere Selbstverpflichtung allen Aktivitäten der Stadt zugrunde zu legen und die Kooperation mit allen Akteuren weiter auszubauen", so Becker.

Für Elisabeth Michel und Henrik Peitsch, beide Sprecher des Forums der Lokalen Agenda 21, gilt es jetzt "die Chance zu nutzen, mehr Bürgerinnen und Bürger für die Gestaltung der Zukunft Osnabrücks im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mit dem Motto, Global denken – lokal handeln‘ zu gewinnen." Stadträtin Rita Maria Rzyski, stellvertretende Oberbürgermeisterin, freut sich über die Auszeichnung: "Das Engagement der vielen ehrenamtlich Aktiven wird damit ebenso wie das städtische honoriert." (Pressetext der Stadt Osnabrück)

Von links nach rechts:

  • Henrik Peitsch, Forumssprecher der Lokalen Agenda 21 Osnabrück,
  • Stadträtin Rita Maria Rzyski, Stadt Osnabrück,
  • Dr. Gerhard Becker, Arbeitskreissprecher, AK Umweltbildung der Lokalen Agenda 21 Osnabrück,
  • Fachbereichsleiterin Patricia Mersinger, Stadt Osnabrück, Fachbereich Stadtentwicklung und Integration,
  • Elisabeth Michel, Forumssprecherin der Lokalen Agenda 21 Osnabrück

NOZ-Artikel am 3.9.2013:

Wie geht es weiter? Gründung der AG BNE

Der AK Umweltbildung der Lokalen Agenda 21, der die Bewerbung der Stadt zusammen mit dem Verein für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück (VfÖ) initiiert und den Antrag in Zusammenarbeit mit den zahlreichen Akteuren umfassend erstellt hat (6 Aktenordner - s. unten), hatte sich nach der erfolgreichen Auszeichnung der Stadt Gedanken gemacht, wie das Thema BNE zusammen mit den Akteuren praktisch vorangebracht werden kann. Nach einigen Vorgesprächen hat sich im Okt. 2013 die AG BNE beim FB Stadtentwicklung und Integration gegründet, die den Osnabrücker BNE-Prozess voranbringen will. Ein wichtiger Schritt ist der weitere Aufbau dieser Webseite (weitere Infos) durch den AK Umweltbildung und den VfÖ.


Blick zurück: Initiative des AK Umweltbildung der Lokalen Agenda 21 Osnabrück und Ratsbeschluss:

Osnabrück als Stadt der UN-Weltdekade BNE - Initiative, Ratsbeschluss, erfolgreiche Bewerbung

Auf Initiative des AK Umweltbildung, unterstützt von der Lokalen Agenda 21, dem Verein für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück sowie dem aktuelle Projekt Evopfade hat der Rat der Stadt Osnabrück am 16.4. einstimmig folgenden Beschluss gefasst:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, an das deutsche Nationalkomitee der UN-Dekade Bildung für nachhaltigen Entwicklung zeitnah einen Antrag für die Auszeichnung der Stadt Osnabrück als „Kommune der Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zu stellen.
  2. Die inhaltliche Vorbereitung des Antrages erfolgt durch oder in Kooperation mit dem AK Umweltbildung der LA 21 Osnabrück.
  3. Zugleich erklärt der Rat, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung als zentraler Bestandteil des Leitbildes der Bildungspolitik der Stadt Osnabrück gesehen wird.

Der AK Umweltbildung hat sofort mit der Vorbereitung der umfangreich zu dokumentierenden Bewerbung begonnen und 6 Aktenordner "Material" (Bewerbungsbogen, Kurztexte und dazu ergänzende viele Anlagen der Akteure) zusammengestellt, die Mitte Juni vom "FB Stadtentwicklung und Integration" (Frau Mersinger) an das Nationalkommitee der UN-Weltdekade BNE in Berlin abgeschickt wurden.


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