Beiträge zum 6. Agenda-Wettbewerb zum Thema "Osnabrück nachhaltig mobil"

Gesamtschule Schinkel Klasse 7a: Kunstunterricht, Dokumentationsordner, ausgewählte Modelle und Entwürfe

Als Anreiz für Schülerinen und Schüler, die bisher nicht mit dem Rad kommen (ausgehend von einer Sammlung „blöder Ausreden“) wurden im Kunstunterricht Radoutfits, witzige Helme und Warnwesten, Verschönerungsvorschläge für Räder und Anhänger sowie Buttonmotive für den Fahrradaktionstag entworfen.

„Müssen Fahrradhelme immer so langweilig aussehen?

Wir haben kreative Alternativen entwickelt!“

„Wir haben im Kunstunterricht Ideen gesammelt für eure blöden Ausreden: Die Schönsten Westen – Der coolste Fahrradanhänger – Ein Trimmrad fürs Wasser – Die witzigsten Fahrradhelme – Die gestylten Fahrräder – Das beste Radoutfit – Die schönsten Buttons

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Ratsgymnasium: PU7 – Wahlpflichtunterricht Osnabrück – Stadt und Land

Entwicklung und Durchführung einer Umfrage „Mit dem Fahrrad in Osnabrück“

Die Schülerinnen und Schüler haben den gesamten Prozess des Wettbewerbs selber gestaltet: Von der Themenfindung (Brainstorming) über die Entwicklung des Fragebogens bis hin zur Auswertung und Visualisierung/ grafischen Darstellung der Ergebnisse wurde arbeitsteilig gearbeitet (950 Fragebögen wurden verteilt). Parallel wurden Rahmentexte zum inhaltlichen Hintergrund erstellt.

„Wolfsburger Erklärung – Was haben wir damit zu tun? Auch wir wollen im Rahmen des Projekt „Osnabrück nachhaltig mobil“ dazu beitragen, dass Osnabrück eine nach-haltige und lebenswerte Zukunft hat. Mit unseren Umfragen wollen wir die Menschen zum Fahrrad fahren anregen, dass sie nicht mehr so viel Auto oder Ähnliches fahren und an die Umwelt denken“

….“Es würde schon reichen, wenn die Autofahrer auf Kurzstrecken(z.B. zum Sport) mit dem Fahrrad fahren würden. Dann würde es weniger Stau geben und die, die schnell mit dem Auto vorankommen müssten, wären nicht im Stau. Also haben wir eine Umfrage zum Thema Fahrrad in der Umgebung von Osnabrück gestartet“

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Kita Margareten: Verkehrserziehung: Entwicklung von Projektbausteinen unter Einbeziehung von Medien

„Zielsetzung war für uns:

  • Erste Bausteine für ein kritisches Nachdenken fördern
  • Verkehrserziehung für mehr Sicherheit
  • Freude an der Bewegung
  • Die Umgebung/ Umwelt bewusster wahrzunehmen
  • Einbeziehung der Eltern“

Entwicklung von Projektbausteinen unter Einbeziehung von Medien, selbstentwickelten – und Fremdmaterialien und externen Experten.

Beschreibung Wettbewerbsbeitrag:

Dokumentation des Projektes: Ordner + CD (Theaterstück) Inhalt: Zielsetzung, Herangehensweise, Projektbeschreibung, Fazit

  • „Alles dreht sich“ Sammlung rund um´s Rad
  • Verkehrserziehung mir Verkehrskoffer
  • Fantasiegeschichte
  • Expertenbesuche (Fahrradgeschäft)
  • Fahrradtag in der Kita
  • Eigenes Theaterstück zum Thema Mobilität Anhand einer Verkehrssituation werden verschiedene Verkehrsteilnehmer und Transportmittel dargestellt und verglichen (Fahrrad, Benzinauto, Bus, Solarauto, Inliner) Standbilder und Szenentexte im Ordner, Filmschnitt (schlechte Tonqualität).
  • Schriftliche Materialien
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Gesamtschule Schinkel, Kl. 7 c. Gruppe 2: Maries Transportreise

AG mit Seßmann, Meister, Roeting, Wiesner

Am Beispiel des Lebensalltages der Schülerin Marie und anhand einer „(Halb-) fiktiven“ Geschichte und Dialogen wird die Recherche zum Thema Nahrungsmitteltransport und Produktproduktion (Stichwort „Virtuelles Wasser“) anschaulich präsentiert

„Obwohl wir es hier brauchen, reist das Produkt um die ganze Welt. Denn das Produkt zu verarbeiten, ist in allen Ländern viel billiger als in Deutschland. Dadurch, dass die Produkte von A nach B kommen, müssen wir die Umwelt verpesten. Wir finden, dass es hier verarbeitet werden soll, denn das Klima leidet sehr darunter. Der Stundenlohn in anderen Ländern ist viel günstiger als in Deutschland und um die Arbeiter so günstig wie möglich zu bezahlen, reisen die Produkte um die ganze Welt. Der Stunden lohn ist sogar so wenig, dass die Transportkosten immer noch weniger sind, als wenn man das Produkt in Deutschland herstellen würde.“

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Gesamtschule Schinkel, Kl. 7 f, 5 AGs

AG 1: Projekt: Modell Osnabrück 2050 (Ahrens, Brandt, Sahin, Schwamberger, Thiemt)

Entwicklung eines Zukunftsszenarios, in der die Bahn, gespeist durch regenerative Energiequellen, als wichtigstes Verkehrsmittel die Menschen nachhaltig mobil macht.

''„Durch die guten Bahnverbindungen und die vielen Fahrräder sind die Menschen „nachhaltig mobil“. Der Strom für den Betrieb kommt aus regenerativen Quellen. Es gibt sehr viel Grün in der Stadt. Die Menschen können sich wohl fühlen und gehen verantwortungsvoll mit der Umwelt um“''

AG 2 Projekt Busbuch (Brandewiede, Lüning, Strüben)

Recherche zu Buslinien, Entwicklung einer Rabattkarte, Feedback- und Empfehlungsbogen für Fahrgäste

„Wir haben uns für das Thema BUS entschieden, da wir selber oft mit dem Bus unterwegs sind. Viele aus unserer Klasse fahren mit dem Bus in die Schule und wieder zurück. Man benutzt den Bus auch in der Freizeit, z.B. in die Stadt zu fahren oder um zu Freunden zu kommen. Und mal im Ernst bei den Spritpreisen, sind Busfahrten um einiges günstiger“

AG 3 Projekt: Fahrradkampagne ((Weinig, Witte)

Konzept: Anreize schaffen zum Einkauf/ Warentransport per Fahrrad durch eine Werbe- und Bonusaktion (4-6 Wochen) (Extraangebote für Radkunden, Einkaufsvergünstigungen, Gewinnaktion, Infostände, Flyer, Werbeaktion)

''„Wir hatten die Idee, zum Thema Warentransport eine Fahrradkampagne im Raum Osnabrück zu starten. Unser Konzept sieht vor, in verschiedenen Läden Prämien und/ oder Vergünstigungen anzubieten, wenn die Kunden mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu den Geschäften kommen/ gehen. Beigefügt finden Sie Ladenvorschläge, einen Flyer, Werbeslogans und allgemeine Informationen zu unserer Fahrradkampagne.“''

AG 4 Projekt: Urlaub - nachhaltige Fahrradtour (Rosien, Schloeßer, Sundermann, Voltmann)

Umfrage zum Urlaubsverhalten/ Urlaubswunsch unter den MitschülerInnen: Entwicklung eines verkehrsfreundlichen Freizeitangebotes (Fahrradtour)

„Wir haben das Projektthema Urlaub. Dafür haben wir uns entschieden, weil man auch nachhaltig in den Urlaub fahren kann, Wir haben uns überlegt, was man für Jugendliche anbieten könnte, sodass sie in ihrer Umgebung auch eine schöne Zeit haben. Wir haben uns für eine Fahrradtour entschieden..“

AG 5 Projekt: Straßenbahnnetz für Osnabrück (Arapoglu, Knaul, Roeting, Wicher)

Argumentationsliste für die „Wiederkehr“ der Straßenbahn, Konzept für ein 3-Linien-Netz

„Wir sind auf das Thema „Straßenbahn in Osnabrück“ durch ein altes Buch gekommen. Dort war die Stadt Osnabrück abgebildet und man konnte Straßenbahnen erkennen. Zufällig wohnen wir in Osnabrück. Da es zurzeit keine Straßenbahnen in Osnabrück gibt, fühlten wir uns angesprochen und wollten es versuchen, die Straßenbahn wieder nach Osnabrück zu holen.“

Attach:gss-7fStraßenbahn.jpg Δ

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Gesamtschule Schinkel Klasse 7b: Fahrrad-Rap

Fächerübergreifend Politik/ Musikunterricht,

Dokumentation: CD mit Musikaufnahme, Songtext, Erläuterung zum inhaltlichen Input des Wettbewerbsbeitrages

„Im ersten Halbjahr lautete unser Thema in Politik Umweltpolitik und Nachhaltigkeit. Dabei haben wir uns schwerpunktmäßig mit dem Stadtverkehr und den Problemen des Autoverkehrs beschäftigt und Überlegungen angestellt, wie man das Busfahren und das Fahrradfahren in Osnabrück attraktiver machen könnte. …Da lag es nahe, einen Rap zu dem Thema „Fahrradfahren“ zu produzieren. Die Texte wurden von Schülern geschrieben, von Frau Baldwin rhythmisch überarbeitet und dann im Unterricht in einer Doppelstunde eingeübt und aufgenommen.“

Schriftliches Material Fahrrad-Rap

Musik-Download später

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Hort Rosenkinder: Warum kostet Busfahren Geld für Kinder?

Umsetzung der Fragestellung: Warum kostet Busfahren Geld für Kinder? in Form eines mit den Kindern gestaltetes Plakat.

Thema: Was ist gut und was ist problematisch an Bus und Bahn? Was könnte man in Zukunft besser machen?

„Ich kann nie zum Zappelphillip. Mein Taschengeld reicht nicht“ Aylin, 10 Jahre

„Warum können wir nicht umsonst fahren?“ Jelda , 8 Jahre

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Gesamtschule Schinkel, Kl. 7 c. Gruppe 1 (Vilchez Bayer, Fricke, Geesel): Projekt: Verkehrsmittel im Vergleich

Sammlung relevanter Fragen und Vergleichsparameter, Durchführung eines „Selbsttestes (Videodokumentation) Auswertung und Fazit

„Was wir uns gefragt haben: 1) Welche Verkehrsmittel sollen verglichen werden, 2) Worin bestehen die Vorteile und die Nachteile der einzelnen Verkehrsmittel? 3) Bezieht sich der Vergleich auf das Stadtgebiet Osnabrück? 4) Wie könnte ein Fragebogen aussehen? 5) Wen wollen wir wann und wo befragen? 6) Welches Material brauchen wir?“

Schriftliches Material

Video

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Einzelbeitrag von Markus Pettersen von der Ursulaschule, 7. Kl. Das Fahrrad – Fortbewegungsmittel der Zukunft? Projekt über E-Bikes

Der Schüler Markus Pettersen hat sich in seinem Beitrag Gedanken dazu gemacht, wie Osnabrück im Jahr 2013 aussieht und welche Rolle das Fahrrad, insbesondere das E-Bike, dabei einnimmt. Nach einer Recherche zur Fahrradgeschichte und verschiedenen Fahrradtypen werden einzelne Aspekte wie Ausgangsmaterial und Radwegenetz beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bearbeitung der Themen „E-Bike als Zukunftstrend“ und „Stromproduktion per Fahrrad“. Abgerundet wird der Beitrag durch die Zukunftsvision Osnabrück 2030.

„Im Moment ist das Auto das beliebteste Fortbewegungsmittel. Aber könnte sich das in Zukunft ändern? Mit dem Auto ist man zwar schneller am Ziel als beispielsweise mit dem Fahrrad, Aber das Auto hat auch große Nachteile für die Umwelt…können wir auch persönlich etwas gegen den Klimawandel tun? Ja, das können wir. Und wir könnten schon gleich damit anfangen und so dazu beitragen, die Welt zu retten. Aber wie? Ganz einfach: Statt das Auto zu benutzen, einfach mehr mit dem Fahrrad fahren“

''„Ich stelle mir Osnabrück so vor, dass alle ein „nachwachsendes“ E-Bike besitzen, also ein NaWaRo-Fahrrad mit Motor, und man nur noch ganz selten ein Auto in der Innenstadt antrifft. … Niemand fährt gerne im Regen Fahrrad. Da aber inzwischen das von der DBU geförderte Elektrorad in Serie hergestellt wird, muss auch keiner mehr nass werden“ ... Neben den Autobahnen gibt es Fahrradschnellstraßen“''

Schriftliches Material

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