Gymnasium "In der Wüste"

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Europa- und Umweltschule, mit Verankerung des Bergfiffs "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" im Schulprogramm und umfangreiche Aktionen und Projekte.

Schulprogramm(Auszug):

Das Gymnasium „In der Wüste“ möchte seinen Schülerinnen und Schülern vielseitige Annäherungen an die komplexen Herausforderungen der Gesellschaft von morgen ermöglichen, so dass sie sich darin individuell orientieren können. Hierzu gehört das Verständnis von ökonomischen, ökologischen und sozialen Wirkzusammenhängen im globalen wie auch lokalen Kontext bis hin zur Reflexion der konkreten eigenen Handlungsfolgen. Die drei genannten Wirkfaktoren bilden das Spannungsfeld der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE), in das jedes eigene Handeln eingeordnet und auf Ausgewogenheit bzw. Zukunftsfähigkeit überprüft werden kann. Neben den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern bietet das Seminarfach besondere Möglichkeiten, globale wirtschaftliche Prozesse mit den Folgen für Mensch-Umwelt in Beziehungen zu setzen. Immer wieder bieten Projekte zu Umweltthemen einen Einblick in die Erfordernis verantwortlichen, nachhaltigen Handelns jedes Einzelnen und eröffnen gleichzeitig den Blick auf wissenschaftliche Methoden.

Schwerpunkte:

  • Begabungsförderung, CertiLingua Schule, Europaschule, Humanitäre Schule, Partnerschule des Leistungssports, Umweltschule
CertiLingua-Schule
Um den Anforderungen einer globalisierten Welt und eines weiter zusammenwachsenden Europas gerecht zu werden, gewinnen schulische Fremdsprachenangebote, insbesondere der bilinguale Sachfachunterricht, zunehmend an Bedeutung. Das Gymnasium "In der Wüste" trägt dieser Entwicklung bereits mit seinem Profil der "Sprachenklasse" Rechnung, in der ab der fünften Jahrgangsstufe neben Englisch auch Französisch gelernt wird; ab der siebten Jahrgangsstufe werden Teile des Unterrichts im Fach Geographie, später auch in den Fächern Geschichte und Politik / Wirtschaft, in französischer Sprache unterrichtet. Jüngstes Element des mehrsprachigen und internationalen Qualifizierungsangebots am Gymnasium "In der Wüste" ist CertiLingua, ein europaweit anerkanntes und einheitliches Qualitätslabel für außerordentliche fremdsprachliche und interkulturelle Kompetenzen. Seit Mai 2006 stellt das Gymnasium "In der Wüste" dieses Zusatzzeugnis zum Abitur aus und bestätigt damit den Absolventen bzw. Absolventinnen eine besondere Eignung für internationale Studiengänge sowie Ausbildungen in der Wirtschaft. CertiLingua kann von allen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II erworben werden, die am Ende ihrer Schullaufbahn:
- in zwei modernen Fremdsprachen (hier Englisch und Französisch), die sie in der sechsten Jahrgangsstufe beginnen und bis zum Abitur fortführen, das durch den Europäischen Referenzrahmen ausgewiesene Sprachniveau B2 erreichen,
- bilingualen Sachfachunterricht in der Kursstufe (hier Geschichte bzw. Politik / Wirtschaft, Seminarfach) belegt haben,
- erfolgreich an einem internationalen Kooperationsprojekt im Rahmen des bilingualen Sachfachunterrichts teilgenommen haben.
Seit seiner abermaligen Akkreditierung als CertiLingua-Schule des Landes Niedersachsen im Mai 2011 ermöglicht das Gymnasium "In der Wüste" auch weiterhin seinen Schülern und Schülerinnen den Erwerb dieser Zusatzqualifikation.

Besondere Aktivitäten:

  • Bienengarten
Eine Brachfläche wird zum Lernort Schulimkerei mit Bienenweide. Ein konkreter Beitrag zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) am Gymnasium "In der Wüste", Osnabrück
Nutzungskonzept: Schaffung eines schulübergreifenden didaktischen Raumes für die Schulimkerei mit den dazu erforderlichen Wirtschaftsräumen und einer die heimische Nutzpflanzenvielfalt repräsentierende Bienenweide, zudem Insektenhotels für andere nicht staatenbildende Hautflügler; Standort auf dem Gelände des Gymnasiums „In der Wüste“ in Osnabrück. weitere Infos
  • Schulimkerei: Schülerfirma BidW S-GmbH (Bienen in der Wüste Schüler-GmbH)
Die BidW S-GmbH hat sich die Kriterien der Nachhaltigkeit in ihre Satzung geschrieben, ist eingebunden im Netzwerk nachhaltiger Schülerfirmen (NaSch) / Wir-AG im Osnabrücker Land.
Als nachhaltige Schülerfirma verfolgen wir:
Ökologische Ziele, indem unsere Bienen einen wesentlichen Beitrag zur Bestäubung und damit zur regionalen Biodiversität rund um unsere Schule leisten. Dabei wird unser Hauptprodukt, der Wüstenhonig, ökologisch erzeugt.
Ökonomische Ziele, da unsere Schülerfirma als Wirtschaftsbetrieb langfristig finanziell tragfähig sein soll.
Soziale Ziele, denn als Lernort geben wir fachkundig Wissen bei Führungen und Schulungen weiter. Darüber hinaus möchten wir zukünftig erwirtschaftete Gewinne in andere nachhaltige Projekte investieren. weitere Infos
2012 errreichte die Schulimkerei den 2. Platz beim Deutschen Naturschutzpreis.
  • Gärten der Weltreligion
In den Jahren 2001-2004 wurden die drei Innenhöfe des Gymnasiums „In der Wüste“ zu „Gärten der Weltreligionen“ umgestaltet. Dank der finanziellen und praktischen Unterstützung vieler Förderpartner, Sponsoren und Institutionen, aber auch dank der tatkräftigen Mithilfe der gesamten Schulgemeinschaft konnten sie im Juni 2005 eröffnet werden. weitere Infos
Die Gärten:
- Islamisch-maurischer Garten - Asiatischer Garten der Erleuchtung - Jüdisch-christlicher Paradiesgarten
Die Gärten sind inzwischen:
- Orte der Ruhe und Besinnung im Schulalltag
- Lebendige Lernorte
- Orte der Begegnung mit Menschen aus vielen Religionen und Kulturen aus der Stadt Osnabrück und darüber hinaus
- Veranstaltungsorte für Konzerte, Vorträge und Ausstellungen
In diesem internationalen Projekt geht es in erster Linie um die Sensibilisierung unserer SchülerInnen, KollegInnen und Eltern für ein zunehmend umweltbewusstes Handeln im Alltag.Unter dem Motto „Let’s Recycle the Minds“ beschäftigen sich Schüler des Gymnasiums „In der Wüste“ zwei Jahre mit Müllvermeidung und nachhaltigem Umweltschutz. Das Projekt ist eingebettet in die internationale Comenius-Partnerschaft mit Schulen in Griechenland, Spanien und der Türkei.
  • Kontakt zu außerschulischen Lernstandorten
Im Biologieunterricht der Klasse 5 werden regelmäßig Projekte des Lernstandorts "Noller Schlucht" genutzt. Diese ermöglichen im Rahmen originaler Begegnungen mit den Lerngegenständen ganzheitliches und handlungsorientiertes Lernen. Durch die Übernahme einer Bachpatenschaft (Teilabschnitt des schulnahen Pappelgrabens ) im Rahmen des Netzwerkes "Schulen für eine lebendige Hase" können Schülerinnen und Schüler aktiv an der Bewertung ökologischer Gewässerzustände im Raum Osnabrück teilnehmen. Die Untersuchungen bieten zudem die Möglichkeit vielfältige Projekte zu entwickeln, die unterschiedliche Zugänge zum Thema Wasser und Gewässer beinhalten.
Angebote von Pro Familia werden genutzt, um Schülerinnen und Schülern im biologischen Themenfeld der Sexualität und Partnerschaft sinnvoll erweiternde Lernfelder zu eröffnen.
Auch die Universität Osnabrück bildet eine wichtige Säule außerschulischer Lernstandorte unserer Schule. Neben der Nutzung des Informationstages zu Einblicken in Angebote und Anforderungen der Hochschule fördern wir die regelmäßige Teilnahme interessierter und begabter Schülerinnen und Schüler aus dem Sekundarbereich II an der Herbstakademie. Hier wird den Teilnehmern durch Zusammenarbeit mit Schülern anderer Gymnasien die Möglichkeit zu produktorientiertem Arbeiten im universitären Anforderungsfeld gegeben und dabei ihre Teamfähigkeit geschult.
Die Fachkollegien der naturwissenschaftlichen Fächer sind zudem bestrebt, aktuelle Bildungsangebote von Museen oder anderer außerschulischer Lernstandorte in den Unterricht einzubinden, sofern sie geeignet sind, die Schulung inhalts- und prozessbezogener Kompetenzen im jeweils aktuellen Lernkontext effizient zu ergänzen.

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