Herman-Nohl-Schule

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Förderschule und Passivhaus-Schule mit einigen Aktivitäten im Bereich der BNE.

Beschreibung

Die Herman-Nohl-Schule ist eine Förderschule für die Stadt Osnabrück und die umliegenden Gemeinden des Landkreises mit dem Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung. Unsere Schule besuchen schulpflichtige Kinder und Jugendliche, die auf Grund von Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung, des Erlebens und der Selbststeuerung erheblich und längerfristig in ihren Bildungs-, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt sind.

Inhalte und Ziele sind:

  • Mobiler Dienst: Wir bieten in allen Schulen Beratung und Unterstützung für eine inklusive Förderung an.
  • Förderung an der Herman-Nohl-Schule: Wir erziehen und unterrichten Kinder und Jugendliche, die in anderen allgemeinen Schulen nicht gefördert werden können.
  • Rückschulung: Wir verstehen uns als Durchgangsschule. Die Rückführung an die allgemeine Schule ist das Hauptziel.
  • Schulabschluss: Die Schülerinnen und Schüler können bei uns die Bildungsabschlüsse erwerben, nach deren curricularen Vorgaben sie unterrichtet wurden. Meist ist das der Hauptschulabschluss.

In der Herman-Nohl-Schule werden die Schülerinnen und Schüler in Klassen mit bis zu zwölf Kindern unterrichtet. Sieben Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und ein Sozialarbeiter arbeiten im Unterricht mit, begleiten die Lerngruppen und gestalten zusammen mit den Lehrkräften eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern, Erziehungsberechtigten und außerschulischen Einrichtungen.

Das ausführlichen Leitbild der Schule ist unter folgendem Link einsehbar: Leitbild

Besondere Aktivitäten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung – BNE

  • Ökologie: Passivhaus-Schule
Herman-Nohl-Schule ist eine Passivhaus-Schule. Das Gebäude ist mit Aufenthaltsräumen nach Süden ausgerichtet, so dass durch den Einsatz großer Fensterflächen die solaren Gewinne genutzt und durch Senkung des Kunstlichtanteils elektrische Energie eingespart werden kann. Weitere Grundprinzipien, die bei der Durchführung des Passivhauses berücksichtigt wurden, sind u. a.:
- hervorragender Wärmeschutz der Außenbauteile Wand, Dach, Fußboden (U < 0,15 W/m²K)
- hochwärmegedämmte Fensterkonstruktionen (Uw < 0,8 W/m²K), Dreifachverglasung, gedämmte Rahmenkonstruktion
- luftdichte Gebäudehülle n 50 > 0,6 1/h
- hocheffiziente Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnungen
Es ist ein Schulgebäude entstanden, in dem mehr Energie erzeugt als verbraucht wird.
  • Lernstandort Noller Schlucht - Kooperation im Rahmen der Berufsvorbereitung
Berufliche Grundkompetenzen und das Erlernen ökonomischer Zusammenhänge stehen auch im Vordergrund des Projektes "Schülerfirmen zwischen Ökologie und Ökonomie". Ein Ziel des Programmes ist - in Anlehnung an die Agenda 21 - sogenannte "Bausteine einer Bildung für nachhaltige Entwicklung" in Schulen zu entwickeln, zu erproben und in die Schule zu integrieren (vgl. auch Nds. Kultusministerium)
Durch neue Formen der Kooperation von Schule, Umweltbildungszentrum und anderen Partnern werden Produktions- und Lebenszusammenhänge den jungen Menschen näher gebracht. Die Planung und eigenverantwortliche Herstellung sowie der Verkauf von Produkten sollen die SchülerInnen befähigen, ökonomische und ökologische Zusammenhänge z.B. auch Konsumverhalten zu verstehen und daraus eigene Handlungskompetenzen abzuleiten.

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