Klimaschutzaktivitäten des FB Umwelt und Klimaschutz

Auf der städtischen Webseite zu Klimaschutz und Energie findet man viele Infos. Im Folgenden einige ausgewählte Zitate und Hinweise (Stand Mai und August 2013):

Klimaschutz

"Die Stadt Osnabrück ist Mitglied im Klimabündnis Europäischer Städte und Gemeinden und setzt sich seit vielen Jahren durch verschiedene Maßnahmen für den Klimaschutz ein. Erklärtes Ziel der Stadt Osnabrück ist es, ihren Teil zur Senkung der Treibhausgasemissionen beizutragen. Schon im Dezember 1993 beschloss der Rat der Stadt Osnabrück die Erstellung eines CO2-Reduzierungskonzeptes, das auf Basis der bis dahin vorhandenen Grundlagen einen Maßnahmenplan zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen, die durch Energieverbrauch und Energieumwandlung entstehen, enthalten sollte.

[...]

Unter dem Motto Klimaschutz in Osnabrück - gemeinsam handeln! setzt der vom Bund geförderte städtische Klimaschutzmanager seit 2009 gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Vertretern lokaler Akteure Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept um, das im Jahre 2008 von Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH erarbeitet wurde. Zwölf Maßnahmen aus dem Konzept konnten bereits in den ersten drei Jahren für ein klimafreundliches Osnabrück vorbereitet und realisiert werden. Beispielsweise wurde mit den Osnabrücker Stadtwerken und der Osnabrücker Marketing und Tourismus Gesellschaft eine Kampagne entwickelt, durch die Neubürger einen Monat lang kostenlos den ÖPNV ausprobieren können. Durch das Projekt „Stromspar-Check“ oder den Aufbau einer quartiersbezogenen Energieberatung konnten einkommensschwache Haushalte konkret beim Stromsparen unterstützt und die Käufer der ehemaligen Britenhäuser im Stadtteil Sonnenhügel bei energetischen Sanierungsmaßnahmen beraten werden. (Quelle Mai 2013)

Energetische Stadtsanierung:

"Mit der Erhöhung der Sanierungsrate im Altbaubestand soll ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der ambitionierten Klimaschutzziele der Stadt Osnabrück geleistet werden. Deshalb werden gegenwärtig für Quartiere in der Gartlage und in der Dodesheide mit Fördermitteln aus dem Energie- und Klimafond des Bundes integrierte Quartierskonzepte zur energetischen Stadtsanierung erstellt. Die Öffentlichkeit ist zu einer aktiven Beteiligung aufgerufen. Die Aufnahme des Quartiers "Konversion Dodesheide" in das KfW-Programm "Energetische Stadtsanierung" im April 2012 ermöglicht die Aufstellung eines integrierten Quartierskonzepts zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur [...] " Quelle Mai 2013.

"Masterplan 100% Klimaschutz":

Als eine von 19 Kommunen hat die Stadt Osnabrück Mitte 2012 beim bundesweiten Wettbewerb "Masterplan 100% Klimaschutz" erfolgreich teilgenommen. Über einen Zeitraum von vier Jahren erhält die Stadt Osnabrück eine Förderung zur Erarbeitung einer kommunalen Strategie, in der dargestellt werden soll, wie eine Senkung der CO2-Emissionen um 95 Prozent und des Energieverbrauchs um 50 Prozent bis zum Jahr 2050 möglich sein kann. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit stellt für das Programm insgesamt rund 9,5 Millionen Euro bereit.

Das Förderprojekt "Masterplan 100% Klimaschutz" ist in zwei Phasen gegliedert. In der ersten Phase wird bis Ende 2013 in Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren (s. Projekt Klimastadt, an dem sich zahlreiche Organisationen beteiligten) ein umfassender Masterplan erstellt, der die Möglichkeiten und Szenarien zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen darstellt. In der zweiten Phase wird mit der Umsetzung konkreter Projekte begonnen und ein langfristiges Klimaschutz-Monitoring aufgebaut.( Quelle Mai 2013)

Sanierungspotentiale des Osnabrücker Wohngebäudebestandes Gutachten

Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung

"Wir setzten uns analog zu den strategischen Zielen der Stadtentwicklung dafür ein, dass sich Osnabrück als lebenswerte Stadt und attraktiver Wirtschaftsstandort weiterentwickelt. Wir möchten dazu beitragen, dass alle Bürger der Stadt auf möglichst ökologische und sozialverträgliche Art bezahlbaren Zugang zu Wärme, Strom und Mobilität haben. – Für eine nachhaltige Stadt!

  • Durch die Erarbeitung des Masterplans sollen Handlungsansätze aufgezeigt werden, wie es der Stadt in Kooperation mit dem Umland gelingen kann, bis zum Jahr 2050 den CO2 Ausstoß um 95 Prozent und den Energieverbrauch um 50 Prozent zu reduzieren.
  • Die Erarbeitung und Umsetzung des Masterplans erfolgt unter breiter Beteiligung von Wirtschaft, Wissenschaft, Öffentlichkeit und Verwaltung.
  • Mit den Maßnahmen soll auch die regionale Wertschöpfung gestärkt werden.

Mit dem Masterplan soll ein Konzept geschaffen werden, dass auf den Potentialen der Stadt aufbaut und einen nachhaltigen Weg in die Zukunft aufzeigt. Er soll Maßnahmenbündel für die folgenden Handlungsfeldern entwickeln:

  • Steigerung der erneuerbaren Energien,
  • Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz (Zum Beispiel: Gebäudesanierung), Förderung einer klimaschonenden Mobilität für alle."

In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Osnabrück, dem Kreis Steinfurt und der Stadt Rheine werden eine Stadt-Umland-Kooperation aufgebaut und gemeinsame Handlungsansätze in der gesamten Masterplanregion erarbeitet."( Quelle Mai 2013)

Partizipation - Strukturen der Zusammenarbeit und Beteiligungsmöglichkeiten

"Die Erarbeitung des "Masterplans 100% Klimaschutz" und die Umsetzung erster Maßnahmen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, der Wissenschaft, Vereinen und Verbänden etc. Um eine möglichst breite und transparente Beteiligung zu ermöglichen, wurden entsprechende Strukturen der Mitarbeit geschaffen. Die Gesamtverantwortung für das Projekt liegt bei der sog. Projektgruppe. Diese wiederum wird vom fachlich und politisch unabhängigen Masterplanbeirat inhaltlich beraten. Die Erarbeitung konkreter Inhalte zu den verschiedenen Handlungsfeldern erfolgt in Arbeitsgruppen.

Interessierte Personen oder Institutionen, die sich in den Prozess "Masterplan 100% Klimaschutz" mit Ideen, Anregungen oder eigener Mitarbeit einzubringen möchten, können sich gern an die Masterplanmanagerin Frau Rademacher wenden." (Quelle 20. August 2013

Erneuerbare Energien Infos

Netzwerk der 100% Erneuerbaren Energien-Regionen

Als dritte Großstadt wurde die Stadt Osnabrück Ende 2012 vom Institut für dezentrale Energietechnologien (IDE) in das Netzwerk der 100% Erneuerbaren Energien-Regionen in der Kategorie 100ee urban aufgenommen.

Um diese Auszeichnung zu erhalten, hat Osnabrück erfolgreich eine Beurteilung auf der Basis eines Ratingverfahrens nach einem 100-Punkte-System anhand von 33 Kategorien durchlaufen. Die Stadt Osnabrück qualifizierte sich u.a. durch ihre herausfordernden und langfristigen Ziele im Klimaschutz mit dem politischen Beschluss zur Erstellung des Masterplans 100% Klimaschutz, die Umsetzung zahlreicher Projekte und Maßnahmen, einem überdurchschnittlichen Versorgungsgrad mit erneuerbarer Energien sowie durch einen breiten gesellschaftlichen Konsens zum Klimaschutz. Mit der Würdigung des lokalen Engagements wird bestätigt, das Osnabrück auf dem richtigen Wege ist und motiviert die Stadt zur Fortführung und Intensivierung ihrer Klimaschutzaktivitäten.

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