Friedensgarten

Der Friedensgarten Osnabrück (http://www.friedensgartenos.de) ist ein interkulturell orientierter Gemeinschaftsgarten und bewirtschaftet eine Fläche von 10.000 qm. Diese Fläche wurde von der Stadt zur Verfügung gestellt. Der Verein hat sich Ende 2012 aus einer Initiative engagierter Bürger gegründet und zählt inzwischen 25 aktive Mitglieder. Langfristig können auf der Fläche bis zu 40 Familien und Einzelpersonen biologischen Anbau von Gemüse und Obst betreiben. Darüberhinaus soll der Garten ein offener Begegnungsort für unterschiedliche Generationen sein, die Kommunikation zwischen einer Vielfalt an Kulturen und Lebensweisen ermöglichen, durch ein konstruktives und verantwortliches Miteinander den sozialen Frieden fördern und Umweltbildung auf praktische Weise vermitteln. Es bestehen bereits Kooperationen mit Schulen und der Hochschule Osnabrück. Das Thema Gemeinschaftsgärten ist in Osnabrück hochaktuell. So gibt es inzwischen mehrere Urban gardening - Projekte (z.B. Kaisergarten – urbanes Gärtnern in Osnabrück' s. http://www.osnabrueck.de/75227.asp), die neben dem biologischen Lebensmittelanbau auch Umweltbildungsziele verfolgen. Jedes Gartenprojekt setzt eigene Schwerpunkte und erreicht somit unterschiedliche Zielgruppen. Die einzelnen Initiativen haben sich das Ziel gesetzt, ein Netzwerk zu gründen und eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln.

Projektidee und Ziele

"Der „Friedensgarten“ Osnabrück ist ein Projekt, das von Bürgern mit unterschiedlichem sozialem und kulturellem Hintergrund getragen wird. Die gemeinsame Bewirtschaftung erfordert Solidarität und Toleranz und leistet damit einen Beitrag zur Integration und zum sozialen Frieden im Stadtquartier. Ein weiteres Merkmal des Gemeinschaftsgartens ist die Zusammenführung mehrerer Generationen.

Neben dem Gemeinsinn und dem bürgerschaftlichen Engagement ist auch die Bewusstseinsbildung für eine gesunde Ernährung und damit die Gesundheitsförderung von Familien ein vorrangiges Ziel des Projektes. Über den Anbau von biologischen Lebensmitteln hinaus schließt dies auch die Konservierung und Verarbeitung mit ein. Eine Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Ökotrophologie der Hochschule Osnabrück ist geplant.

Das Gärtnern sensibilisiert ebenfalls für weitergehende Umweltthemen und fördert das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Natur. Besonders Kinder werden durch primäre sinnliche Wahrnehmungen in ihrer Entwicklung gefördert. Mit der Gestaltung biologisch vielfältiger Bereiche kann langfristig ein Beitrag zur Aufwertung der Stadtökologie geleistet werden. Durch die Reduzierung von Transportwegen werden zudem Klimaschutzziele unterstützt. "( Quelle)


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