Kurzbeschreibungen und Anlagenüberblick 2.VI: Schulen und andere Bildungseinrichtungen:

Hier gibt es sehr viele Einrichtungen, die sich im Sinne von BNE engagieren und/oder die in oben erwähnte Projekte und Maßnahmen der Stadt und/oder NGOs eingebunden sind. Es gibt jedoch auch eigenständige Projekte.

  1. Schulen
  2. Volkshochschule Osnabrück (VHS)
  3. Universität Osnabrück
  4. Hochschule Osnabrück

Anmerkung zu den Anlagen: Bei einem von mehr als 10 Seiten, wurde in der Regel nur Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und ggf. Einführung/Vorwort in den Anlagenordner übernommen!


1. Schulen Fast alle Schuken sind in bereits erwähnte Netzwerke eingebunden, die sich an BNE orientieren. Eine Auswahl sei hier nochmals erwähnt:

a. Schulen des Netzwerkes Schulen für eine Lebendige Hase/Bachpaten/Bildungsnetzwerk

Zur Zeit sind ca. 15 Schulen aller Schularten an diesem Projekt beteiligt. s. http://www.lebendige-hase.de und s. http://www.umweltbildung-os.de/hase sowie die Anlagen 2.I.2 und Anlagen 2.IV.5)

b. Schulen aus den Projekten "Pädagogische Energieberatung in Schulen" und "Pädagogische Umweltberatung in Schulen"

Bis Ende dieses Schuljahres werden alle ca. 30 Grund- und Förderschulen dem Projekt der Pädagogische Energieberatung aktiv beteiligt sein. Schon länger beteiligt sind 5 Schulen aus dem Sekundarbereich mit dem Fity-fity-Modell. Eine Ausweitung auf alle Schulen der Sekundarstufe wird vorbereitet und soll mittelfristig mit einem neuen Konzept realisiert werden.

s. http://www.pe-os.de und 2.I.2 und 2.IV.10 und zugehörige Anlagen

An dem seit 1995 existierenden Projekt sind alle Osnabrücker Grundschulen regelmäßig beteiligt sowie einige wenige weitere Schulen.

s. http://www.pu-os.de s.Anlagen 2.I.2 und und 2.IV.10 und zugehörige Anlagen

c. Schulen aus weiteren Netzwerken aus unterschiedlichen Bereichen: TrinkWasser (Gesundheitsdienst), Kultur (Koordinationstelle), Fairtrade.

d. Inspiros Das seit vielen Jahren bestehende Internetportal für Schulen, das vom Medienzentrum Osnabrück und vom Landschaftsverband Osnabrück betrieben wird, richtet sich an die Stadt und den Landkreis Osnabrück. An ihm sind auch die meisten hier erwähnten Bildungsakteure aus der Stadt Osnabrück beteiligt. Hier kann man Bildungsangebote und Unterrichtsmaterialien finden

s. http://www.inspiros.de

Anlage 2.VI.1 Flyer

e. Ausgewählte Schulen

Hier soll zunächst nur die Gesamtschule Schinkel erwähnt werden, die seit langer Zeit UNESCO-Schule ist und sich an fast allen hier erwähnten Netzwerken und Programmen beteiligt. Die Gesamtschule ist die Schule, von der auch mit Abstand die meisten Beiträge zu den bisherigen sechs Agenda-Wettbewerben des AK Umweltbildung stammen.

http://www.gesamtschule-schinkel.de/

Freilich gibt es weitere Schulen, die in Bereich BNE aktiv sind

2. Volkshochschule Osnabrück (VHS):

Die Volkshochschule der Stadt Osnabrück GmbH ist das leistungsstarke kommunale Zentrum für Weiterbildung. Ihr Angebot umfasst jedes Semester rund 1.000 Veranstaltungen und deckt mit ihrem breiten Spektrum fast alle privaten und beruflichen Lebensbereiche ab: Kunst, Kultur, Studienreisen, Fit und Gesund, Medien und EDV, Beruf, Qualifizierung, Schule und Schulabschlüsse, Fremdsprachen, Alphabetisierung, Inklusion, Deutsch als Zweitsprache, Integration, Psychologie, Kommunikation, Politik und Gesellschaft. Seit vielen Jahren begleitet die VHS ebenso aufmerksam wie kritisch die aktuellen politischen Prozesse und Entwicklungen in Deutschland, aber auch die Krisen und Kriege in der Welt. Hochkarätige ReferentInnen diskutieren an der VHS Themen wie "Globalisierung", "Europa" oder "3. Welt" und liefern Hintergründe zu den internationalen Brennpunkten – von Afghanistan über Arabien und Afrika bis zur "Weltmacht China". Die Aufgabe der VHS: Als Bildungsträger und Dienstleister in der Region Osnabrück ein Forum zu bieten, in dem aktuelle gesellschaftliche Diskussionen und Entwicklungen kritisch aufgegriffen, begleitet und mitgestaltet werden. Ziel ist es dabei, politische, soziale und ethische Impulse zu geben

http://www.vhs-os.de

Einen im Kontext nachhaltiger Entwicklung besonders wichtigen Bereich stellt das Colloqium Dritte Welt, Umwelt und Entwicklung dar, das seit 1981 über 30 Jahre als öffentliche Vortragsreihe von der Volkshochschule in Kooperation mit der Universität, terre des hommes und dem Aktionszentrum 3. Welt angeboten wird. Das aktuelle Thema lautet beispielsweise "Entwicklungsziel GUTES LEBEN"

s. Anlagen 2.VI.2:

  • Volkshochschulen und Lokale Agenda (Buchaufsatz)
  • Flyer zu verschiedenen Themen und Jahren des 'Colloqiums Dritte Welt, Umwelt und Entwicklung'
  • Flyer zu anderen gesellschaftspolitischen Themen
  • Aufsatz zu "30 Jahre Colloqium Dritte Welt, Umwelt und Entwicklung"
  • s.III.2 Aktionszentrum 3. Welt

3. Universität Osnabrück

Die Universität Osnabrück bietet mehr als 175 Studienprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Bereich Nachhaltige Entwicklung an. Ein Merkmal der Forschung an der Universität Osnabrück ist die Verknüpfung verschiedener Wissenschaftsdisziplinen. Der Blick über den fachlichen Tellerrand wird insbesondere in den interdisziplinären Instituten gepflegt. Dazu gehören unter anderem die Insitute für Migrationsforschung, Umweltsystemforschung und Kognitionswissenschaften sowie das Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung.

Der Botanische Garten dient der Forschung und Lehre steht aber in vielen Bereichen auch den interessierten Besuchern offen. Die "Grüne Schule" (s. 2.I.4) bietet zudem zahlreiche Umweltbidlungsveranstaltungen für Kinder und Erwachsene. Auch das "Bohnenkamphaus" bietet als "Biologisches Informationszentrum" Platz für Seminare, Lesungen und Ausstellungen.

Nifbe - Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung: Seinen Hauptsitz hat das als An-Institut an der Universität angesiedelte nifbe in Osnabrück. Als zentraler Zugang für die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in Niedersachsen bietet nifbe eine breite Palette von Informations- und Servicefunktionen sowie Kommunikationsmöglichkeiten und kooperiert seinerseits z.B. mit dem Verein für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück (s. 2.I.2)

In der Universität gibt es ein UN-Dekade-Projekt "CookUOS - Kochen & Essen in den Spannungsfeldern Natur, Nachhaltigkeit & Ökologie", das in 2.II.8. und zusätzlichen Anlagen näher beschrieben wird.

Wichtige Kooperationsprojekte mit der Stadt Osnabrück sind:

  • Osnabrücker Friedensgespräche (s. V.3) (Kooperationsprojekt von Universität und Stadt )
  • Erich Maria Remarque Friedenszentrum (s. V.3) (Universität und Stadt)
  • 3-Berge-Projekt (Der Botanische Garten ist Projektpartner im 3-Berge-Projekt mit Terra Vita) (s. II.1)
  • AK Umweltbildung der Lokalen Agenda 21 (Patenschaft der Universität) (s. I.1.)
  • Verein für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück e.V. (Kooperationsvertrag seit 1991) (s. I.2.)
  • Der Botanische Garten war mit dem Thema Salzpflanzen Partner des Expo-Projektes "Faszination Boden" (s. 2.I.4 und 2.IV.7)

Weitere Beteiligungen der Uni OS an städtischen Aktivitäten:

  • Teilnahme Lokale Agenda 21 (Forum und Kuratorium) (s. III.1)
  • Teilnahme Masterplanbeirat 100 % Klimaschutz (s. IV.6)
  • Teilnahme Runder Tisch Radverkehr (s. IV.8)
  • Teilnahme Runder Tisch CO2
  • Teilnahme Ökoprofit Osnabrück. 2013 wurde dies Univertsität für ihr betriebliches Umweltmanagement ausgezeichnet
  • Beteiligung EVOPFADE (s. III.4)

s. Anlagen 2.VI.3

  • Broschüre_Uni kompakt
  • Flyer Umweltschutz an der Universität
  • Flyer Wissenwertes zu den Themen Umwelt und Soziales_Neue Mitarbeiter
  • Nachhaltigkeitsbericht 2006
  • Umweltberichte 2008-2011
  • Umweltbericht_2011
  • Zukunftsbericht 2004

4. Hochschule Osnabrück

Die Hochschule Osnabrück versteht es als Teil ihres Bildungsauftrags, die Studierenden zu befähigen ihre Verantwortung in einer und für eine nachhaltige Entwicklung von Gesellschaft, Kultur und Lebensräumen wahrzunehmen.

Die Hochschule stellt sich im Rahmen des Projekts 2023 der Herausforderung, sich als „University of Applied Sciences“ über ihre akademischen Bildungsangebote und den klassischen Wissenschaftstransfer in Unternehmen und Organisationen hinaus in gesellschaftliche Diskussions- und Entwicklungsprozesse aktiv einzubringen. Dafür wurden die klassischen Aufgaben „Studium und Lehre“ und Forschung und Transfer“ explizit durch ein drittes Handlungsfeld „Gesellschaftliches Engagement“ ergänzt. Dadurch sollen bestehende Angebote und Projekte in Lehre und Forschung nach innen und nach außen besser sichtbar und durch die Vernetzung neue Angebote und Projekte initiiert werden. In dem laufenden Diskussionsprozess soll eine ganzheitliche Perspektive entwickelt werden, die neben den technischen und ökonomischen auch die soziale Dimension berücksichtigen soll. Die Grundlage für nachhaltiges gesellschaftlich verantwortliches Handeln liegt dabei in einer achtsamen, fürsorglichen und von Mitgefühl geprägten Haltung der beteiligten und betroffenen Akteure.

Angeregt durch eine Open Space Konferenz im Mai 2010 hat sich eine AG Nachhaltigkeit formiert, die bereits eine Reihe von Impulsen gesetzt hat. Die Anzahl der Lehrveranstaltungen, die einen Nachhaltigkeitsbezug aufweisen, nehmen stetig zu. In einer Reihe von technisch geprägten Forschungsprojekten werden beispielsweise Themen wie Elektromobilität, Leichtbauweise von Fahrzeugen, Intelligente Energieversorgung von Städten und der Einsatz neuer Materialien in enger Kooperation mit den Unternehmen der Stadt und der Region bearbeitet. Für die bessere Vernetzung wurde ein Kompetenzzentrum Energie in Kooperation mit den Stadtwerken eingerichtet. Die Ergebnisse gehen dabei auch unmittelbar in die Lehre ein. In der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften wurde beispielsweise ein Schwerpunkt „Nachhaltige Entwicklung“ etabliert. In den Agrar- und Ernährungswissenschaften ist das Thema Nachhaltigkeit über die gesamte Wertschöpfungskette von der Züchtung bis zum Verbraucher etabliert. Insbesondere das WABE-Zentrum widmet sich hier Schwerpunktmäßig dem Wissenstransfer zu den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in der Region. Zwei seiner Projekte wurden als Projekte der UN-Dekade ausgezeichnet (s. 2.II.2 und Anlagen). Aber auch Forschungsprojekte wie beispielsweise FamiLe (Familiengesundheit im Lebensverlauf) und der Binnenforschungsschwerpunkt „Inklusive Bildung – Teilhabe als Handlungs- und Organisationsprinzip“ werden als Bestandteil des Handlungsfelds „Gesellschaftliches Engagement“ und als Teil einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung gesehen. Im Rahmen des neusten Projekts „Meditation im Turm“ wird den Studierenden und Angehörigen der Hochschule die Möglichkeit gegeben ihre Fähigkeit zur Achtsamkeit weiter zu entwickeln. 2012 hat die Hochschule Osnabrück in einer eigenen Ausstellung am Nachhaltigkeitstag ihre Beiträge den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt vorgestellt. Die Hochschule Osnabrück ist auch Mitorganisatorin der Osnabrücker Veranstaltungs- und Vortragsreihe "Evopfade" mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Bildungsprogrammen, Kunstaktionen und digitalen Welten zu den Themen Nachhaltigkeit und Naturbewahrung. Der Präsident der Hochschule ist Vorsitzender des Kuratoriums der Lokalen Agenda 21. Die Hochschule ist Mitglied des Masterplanbeirats 100% Klimaschutz der Stadt Osnabrück. Vorher war sie Mitglied des Runden Tisch C02 von Beginn an. Im Rahmen des „Klimaschutz-Teilkonzeptes“ erfolgte aktuell eine Bestandserfassung und die Entwicklung eines Umsetzungskonzeptes zur Reduktion von Energieverbräuchen (und -kosten) sowie Treibhausgasemissionen für die Liegenschaften im Eigentum der Stiftung Hochschule Osnabrück. Für die weitere Entwicklung des Thema „Nachhaltigkeit“ im Handlungsfeld Gesellschaftliches Engagement wurden im Juni 2013 verabschiedeten Positionspapier zu Entwicklung der Hochschule Osnabrück folge Maßnahmen verabschiedet:

  • Verankerung eines hochschulweiten Strategiebildungsprozesses zum Thema Nachhaltigkeit an der Hochschule Osnabrück
  • Aufbau einer Beratungseinrichtung als Schnittstelle zwischen den Studierenden, Lehrenden und den externen Non Profit Organisationen
  • Einrichtung eines Pool „gesellschaftliches Engagement“ zur Förderung geeigneter Projekte
  • Ausrichtung der Förderung durch die hochschuleigene „Stiftung für angewandte Wissenschaften Hochschule Osnabrück“ auf Studienprojekte im Handlungsfeld „Gesellschaftliches Engagement“
  • Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Mitarbeit der Studierenden in den Gremien der Hochschule

http://www.hs-osnabrueck.de

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