Projekt 4: Wanderausstellung "(Stadt-)Klima im Wandel"

Klimafreundliches sowie -schädliches Verhalten existiert weit länger als uns das Thema Klimawandel beschäftigt. Von den durchgeführten Maßnahmen und Diskussionen der Vergangenheit lässt sich vieles für die heutige Zeit ableiten und lernen. Hierzu soll die geplante Ausstellung "(Stadt-)Klima im Wandel" dienen. Mit ihr möchten wir sowohl die sich ändernde öffentliche Wahrnehmung von Umwelt- und Klimaproblemen dokumentieren und anhand dieser die Relevanz des Themas darlegen, Beispiele dafür aufzeigen wie, teilweise unbewusst, klimafreundlich gehandelt wurde und dafür wie es eben nicht weiter gehen kann, als auch Denkanstöße für unsere heutige Zeit und unser aller Handeln liefern. Um den jeweiligen Zeitgeist und aktuellen Diskussionsstand akkurat wiederzugeben, planen wir die Ausstellung ausgehend von Zeitungsartikeln ab ca. 1850 aufzuziehen und um weitere Materialien und Exponate zu ergänzen. In der Berichterstattung ging es dabei natürlich zunächst nicht explizit um Klimawandel, viel eher um "Rauchplagen durch Kartoffelfeuer" oder um die aufkommenden Diskussionen über Umweltprobleme wie Smog, Ozon und Feinstaub. Ausgangspunkt der Recherchen hierfür soll das umwelthistorische Online-Zeitungsarchiv NUSO (Nachhaltigkeit und Umweltbildung für die Stadt Osnabrück) sein, welches von unserem Verein seit fast 30 Jahren betrieben wird. Nach dieser umfangreichen Arbeit sollen zeitaufwändige Recherchen im Niedersächsischen Landesarchiv, sowie in städtischen Archiven und Dienststellen folgen. Damit die Ausstellung möglichst viele Menschen erreicht, soll sie als Wanderausstellung konzipiert werden. Als mögliche Ausstellungsorte kommen sowohl die Aulen der weiterführenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück, als auch öffentliche Orte, wie beispielsweise Sparkassen in Frage. Deshalb ist geplant zwei Exemplare anzufertigen. Eines für Schulen und eines für die Öffentlichkeit.

Im Rahmen unseres im Aufbau befindlichen "Netzwerks Klimabildung" möchten wir SchülerInnen aus Stadt und Landkreis Osnabrück wiederholt mit dem Komplex Klimawandel in Berührung bringen, um so ein Umdenken und Auseinandersetzen in Bezug auf das Thema zu erreichen und die SchülerInnen dadurch zu klimafreundlichem Handeln anregen. Um diesen Effekt des Auseinandersetzens zu verstärken, ist es wichtig die Eltern ebenfalls mit einzubeziehen und auch sie in Kontakt mit dem Thema zu bringen. Dies soll über die geplante Ausstellung geschehen, welche sowohl in Schulaulen, als auch an öffentlichen Orten von den Eltern wahrgenommen werden und so ein Anstoß für eine Diskussion zu Hause sein kann.

Selbstverständlich stellt die Ausstellung auch für die SchülerInnen selbst einen weiteren Berührungspunkt zum Klimawandel dar, welcher weiteres Beschäftigen mit der Thematik sowie eine tiefere Verankerung klimafreundlichen Verhaltens in der Art zu handeln und zu denken, nach sich ziehen kann.

Nicht zuletzt ist die Ausstellung auch für die breite Öffentlichkeit interessant und kann auch hier eine erstmalige oder tiefer gehende Beschäftigung mit der eigenen Klimawirksamkeit bewirken.

Die und praktische Konkretisierung dieses Teilprojektes wird ab Nov. 2018 den Schulen der Region Osnabrück, Klimabildungsakteuren und der Öffentlichkeit bekannt gegeben! Die Austellung wird Anfang 2019 fertiggestellt


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