Konzept Energiesparen an Schulen ("Fifty-Fifty") und Ergebnisse 2009-2011

Fifty-Fifty

Das Energiesparmodell Fifty-Fifty wurde ab ca. 1994 in Hamburg entwickelt, wo es noch heute angewendet wird ( weitere Infos aus Hamburg). Das Prinzip basiert auf der Idee, dass 50% der durch aktives Nutzerverhalten der staatlichen Schulen eingesparten Energie-, Wasser- und Abfallkosten (abzüglich 5% Verwaltungskosten) an diese zur freien Verfügung ausbezahlt werden. Durch diesen finaziellen Anreiz wurden viele Schulen, Lehrer und auch Schüler motiviert, Energie im Schlalltag einzusparen und damit auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Vorgeschichte des Energiespargedankens und -projektes an Schulen in Osnabrück

Ebenfalls bereits seit 1994 wurde vom Verein der Fifty-Fifty-Gedanke als Grundlage eines Projektes an einigen Osnabrücker Schulen gewählt und sehr erfolgreich umgesetzt (weitere Infos)

Das Konzept (pdf)

Vereinbarung zwischen Schule und Stadt (doc)

Energie- und Wassereinsparung an den drei Schulstandorten


Der Verbrauch an Heizenergie konnte an allen Standorten – teilweise sehr deutlich – gesenkt werden. Insbesondere die Hauptschule Innenstadt erzielte überdurchschnittliche Werte, auch weil es hier sowohl vom Gebäude als auch vom Nutzerverhalten her große Einsparpotentiale gab.

Seit Jahren ist an Schulen ein allgemeiner Trend zu steigendem Stromverbrauch zu verzeichnen, die Gründe liegen in der zunehmenden Ausstattung mit Geräten zur elektronischen Datenverarbeitung, also z.B. Computer und Whiteboards. Es ist daher besonders erfreulich, an allen drei Standorten gegen den allgemeinen Trend eine Verringerung bzw. Stabilisierung des Stromverbrauchs zu verzeichnen.

Der Wasserverbrauch einer Schule korreliert in der Regel am deutlichsten mit der Schülerzahl: Toilettengänge und Händewaschen sind die Hauptverbrauchsquellen. „Ausreißer“ im Verbrauch erklären sich daher entweder über einen unerwarteten Mehrverbrauch durch zusätzliche Verbraucher oder durch einen technischen Defekt. Der Nutzeranteil beschränkt sich darauf, unnötigen Verbrauch zu vermeiden, durch Benutzen von „Spartasten“ sowie durch Vermeiden tropfender Wasserhähne.


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