Überregionale Beispiele

Aus dem bundesweiten schulischen Programm "21" und Transfer-21 (1999-2008)

Hier entstanden in den beteiligten Schulen fast 60 Materialien zur erprobten Praxisbeispielen. Die Kurzbeschreibungen sind der Website entnommen. Die Downloads erfolgen von dieser Website.

05. Flughafen Tempelhof

"Was wird aus dem Flughafen Tempelhof, wenn er geschlossen wird?" Thema einer fächerübergreifenden Projektwoche nach der Methode selbstorganisierten Lernens (SOL) im 11. Jahrgang. Die Werkstattmaterialien "Nachnutzung von freien Flächen im städtischen Raum" wurden an der Gymnasialen Oberstufe durchgeführt.

Modul : Partizipatives Lernen - Set: Gemeinsam für eine nachhaltige Stadt

pdf, 1,2 MB

10. Stadtparkteichen Schneverdingen

Das vorliegende Werkstattmaterial dokumentiert ein Schulprojekt zum Thema Städtische Gewässer. Das Projekt behandelt eine fächerübergreifende Unterrichtsreihe zur Gewässeranalyse der Stadtparkteiche in Schneverdingen mit dem Ziel der Renaturierung der stark eutrophierten Teiche. Beteiligt waren dabei die Fächer Kunst, Biologie, Chemie, Erdkunde, Deutsch, Werte und Normen und Informatik. Das Modellprojekt "Gewässerökologie" stellt eine Aktivität im Rahmen der Agenda 21 mit dem lokalen Thema "Erziehung für Nachhaltigkeit" auf kommunaler Ebene dar.

Modul: Partizipatives Lernen - Set: Partizipation in der lokalen Agenda 21

pdf,2 MB

14. Planspiel Kommunalpolitik

Einen beispielhaften Weg Jugendliche an die Kommunalpolitik heran zu führen, hat das Gymnasium Westerstede eingeschlagen. Schülerinnen aus zwei 11. Klassen haben dort in einem Planspiel eine Stadtratssitzung nachgestellt. Das Thema "Schafft Umweltschutz Arbeitsplätze (in Westerstede)" wurde auf die Tagesordnung genommen. Natürlich mussten erst die Fakten recherchiert werden und dabei wurde auch der Kotakt zu den realen Politikern aufgenommen, um die Linie der Fraktionen wirklichkeitsgetreu vertreten zu können. Schön, dass der Bürgermeister selbst sich bereit erklärte die Sitzung zu eröffnen.

Modul: Partizipatives Lernen - Set: Partizipation in der Lokalen Agenda

pdf,2 MB

17. Neue Formen externer Kooperation in Projekten zum Lernbereich Mobilität

Dieses Werkstattmaterial stellt die Bilanz einer einjährigen Planungsphase mit anschließender zweijähriger Erprobungsphase innerhalb verschiedener Projekte zum Lernbereich Mobilität unter Einbeziehung verschiedenster externer Partner im Sinne der "neuen" Formen externer Kooperation dar. Das Material gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil wird im Kontext von Planung und Durchführung des Vorhabens der konzeptionelle Rahmen für die Berücksichtigung neuer Formen externer Kooperation im projektorientierten Unterricht vorgestellt. Im zweiten Teil stellen die am Gesamtvorhaben beteiligten Schulen ihre Projekte vor. Ihre Beschreibungen geben Einblick in das Thema Mobilität und dienen als exemplarische Beispiele dafür, wie sich der konzeptionelle Rahmen auf konkreter Projektebene umsetzen lässt.

Modul: Innovative Strukturen - Set: Neue Formen externer Kooperation

pdf, 0,8 MB

18. Nachhaltiges Wirtschaften in einem Modellunternehmen mit Hilfe des Öko-Audit-Verfahrens

Mit dem vorliegenden Werkstattmaterial wurde eine Unterrichtseinheit entwickelt, die sowohl das komplexe Instrumentarium eines Öko-Audits für Schülerinnen und Schüler handhabbar macht, als auch Fragestellungen berücksichtigt, die im Zusammenhang mit dem Konzept einer nachhaltigen Entwicklung stehen. Insbesondere sollte das Augenmerk auf die Verknüpfung der ökonomischen, ökologischen und auch sozialen Dimensionen in einem Unternehmen gelenkt werden. Gleichzeitig sollte damit die Ausweitung des Blickwinkels vom Öko-Audit auf ein "Nachhaltigkeitsaudit" erfolgen. Die Unterrichtseinheit stellt insofern einen neuen Ansatz dar, als sie nicht beabsichtigt, die eigene Schule einem Öko-Audit zu unterziehen und die Schule zertifizieren zu lassen. Das Öko-Audit wird vielmehr in einem virtuellen Unternehmen, der "Bärio OHG", durchgeführt. So lässt sich einerseits das komplexe Verfahren des Öko-Audits didaktisch reduzieren und unterrichtlich anbinden, wodurch es auch möglich wird, den Audit-Prozess zu bearbeiten und mit den Schülerinnen und Schülern zu reflektieren. Anderseits kann das Instrumentarium durch nachhaltige Fragestellungen angereichert werden.

Modul: Innovative Strukturen - Set: Nachhaltigkeitsaudit an Schulen

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21. Energie (v)erleben

Ziel des in diesem Werkstattmaterial vorgestellten Projekts ist es, die Schülerinnen und Schüler auf theoretischer Ebene in die Idee des nachhaltigen Wirtschaftens einzuführen und für das Problem des hohen Energieverbrauchs in unserer Gesellschaft einschließlich seiner Folgeprobleme wie Ressourcenknappheit, Treibhauseffekt und zunehmende Gefahren durch die Atomenergie zu sensibilisieren. Der Lösungsansatz "Energiesparen" wurde vor diesem Hintergrund weiter ausgearbeitet. Es wird gezeigt, wie der konkreten Bezug der angesprochenen gesellschaftlichen Probleme zu den Gegebenheiten an der Schule hergestellt werden kann: der hohe Energieverbrauch im Schulgebäude wurde bereits im Vorfeld als Problem erkannt. Handlungsorientiertes und problemlösendes Lernen wird bei der Durchführung des Projekts angeregt. Durch die bei der Realisierung angestrebten inner- und außerschulische Kontakte wird außerdem die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler zur Partizipation an der gesellschaftlichen Entwicklung gefördert. Das Material richtet sich in erster Linie an Physiklehrer, die in der Mittelstufe des Gymnasiums unterrichten.

Ausführliche Beschreibung des Materials: http://www.ganztaegig-lernen.org

Modul: Partizipatives Lernen - Set: Partizipation in der lokalen Agenda

pdf, 3,5 MB

34. Partizipation im Kiez – Schülerinnen und Schüler werden aktiv

Das vorliegende Werkstattmaterial stellt ein Projekt vor, in dem Schülerinnen und Schüler zunächst Ideen für Projekte im Sinne einer sozialen, kulturellen ökologischen, verkehrs- oder stadtplanerischen Verbesserung in ihrem Stadtteil/Bezirk entwickelt haben, selbstständig Strategien für ihre Umsetzung entwarfen und anschließend in die Tat umsetzten. Dabei werden folgende vier Projekte beispielhaft beschrieben: „Die Berliner Tafel“, „Der Übergang von Grund- zu Oberschule“, „Renovierung eines Musikpavillons“, „Zivilcourage“.

Es wird aufgezeigt, wie Schülerinnen und Schüler lernen können, selbst zu recherchieren, eine Zielsetzung festzulegen sowie einen eigenen Arbeitsplan zu konzipieren und die Umsetzung für ein Projekt durchzuführen und mit Kooperationspartnern umzugehen. An diesem Material wird dargestellt, wie Schülerinnen und Schüler engagierte Projekte durchführen und so partizipieren lernen können, eine Teilkompetenz der Gestaltungskompetenz.

Modul: Partizipatives Lernen - Set: Gemeinsam für die nachhaltige Stadt

pdf, 1 MB

40. Stadtteilarbeit

Im vorliegenden Material werden drei Projekte zur Stadteilarbeit einer Hauptschule, die in einem sozialen Brennpunkt liegt, vorgestellt. Die Projekte (Umgestaltung eines Bolzplatzes, Müllsammelaktion, Umgestaltung eines Freiplatzes mit Pflanzaktion) sollen helfen die Lebensqualität der Schülerinnen und Schüler in ihrem Wohngebiet zu verbessern. Gemäss dem Leitziel der Schule („Lebenstüchtigkeit“) sollen die Jugendlichen mit Hilfe solcher Projekte auf ein erfolgreiches Leben in unserer Gesellschaft vorbereitet werden und erfahren, dass sie die Möglichkeit haben sich in der Gesellschaft für die Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse zu engagieren. Die Partizipation der Jugendlichen steht somit im Vordergrund der Projekte, die im Bereich der lokalen Agenda 21 der Stadt Frankenthal verwirklicht worden sind.

Modul: Partizipatives Lernen - Set: Partizipation in der lokalen Agenda

pdf, 4 MB

42. Energiesparen

In diesem Werkstattmaterial wird als erster Schwerpunkt der Zusammenhang zwischen lokalem Handeln und globalem Denken am Beispiel der Energiesparbemühungen des Dortmunder Netzwerkes der BLK-„21“-Schulen verdeutlicht. Der zweite Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Entwicklung von Partizipationsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler in der Schule und in der Kommune (Energiesparbeauftragte in den Klassen/1. Dortmunder Schülerinnen- und Schülerkongress „Power für die Zukunft“). Dritter Schwerpunkt des Materials ist es, Möglichkeiten sozialer Begegnung aufzuzeigen. Im Netzwerk der Dortmunder BLK-„21“-Schulen gibt es Hauptschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Realschulen. Im realen Leben existieren häufig soziale Barrieren zwischen den einzelnen Schülergruppen. Die Dortmunder Schulen probierten hier die Form von gemeinsamen Exkursionen für die Energiesparbeauftragten aus und machten hiermit gute Erfahrungen. Der vierte Schwerpunkt des Werkstattmaterials beschäftigt sich mit dem Gelingen und Nichtgelingen kommunaler Arbeit (Partizipation in der Lokalen Agenda). Hier werden die Erfahrungen von mehreren kommunalen Netzwerken in NRW zusammengefasst. Außerdem werden in diesem Heft folgende Materialien den Leserinnen und Lesern zur Verfügung gestellt:

· Energiesparquiz · Quizkarten zu Treibhauseffekt und Klima · Materialien Schülerschulung · Protofolio zur Kommunalen Netzwerkarbeit

Modul: Partizipatives Lernen - Set: Partizipation in der lokalen Agenda

pdf, 2,1 MB

44. Schulweg

In diesem Werkstattmaterial wird das Gesamtprojekt „Der Schulweg“ der Mühlenau-Grundschule in Berlin vorgestellt, das sich aus den Teilprojekten „Unterrichtseinheit Verkehrsverhalten“, Aktion „I walk to school day“ und „Straßenumbau“ zusammensetzt. Ziel ist es, das Handlungsfeld „Mobilität“ in der Schule zu verankern und diesen Prozess transparent zu machen, um alle Beteiligten stärker partizipieren zu lassen. Für die Planung und Durchführung der dargestellten Teilprojekte wurde auf die Erfahrungen und Ergebnisse bei der Durchführung eines Öko-Audits zurückgegriffen und eine Ausweitung auf Elemente des Nachhaltigkeitsaudits vorgenommen.

Modul: Innovative Strukturen - Set: Nachhaltigkeitsaudit an Schulen

pdf, 3,6 MB

48. Gemeinwesenorientiertes Lernen in der gymnasialen Oberstufe

Das vorliegende Werkstattmaterial dokumentiert die theoretische und praktische Arbeit einer gymnasialen Oberstufe in Kooperation mit ihrem kommunalen Umfeld, was als Gemeinwesenorientiertes Lernen (GOL) bezeichnet wird. Dabei tragen Kommunen und Landkreise ihre Wünsche und Bedürfnisse an die Schule heran und die Lehrerinnen und Lehrer suchen nach Möglichkeiten, diese zusammen mit den Schülerinnen und Schülern zu bearbeiten. Somit fungiert die Schule als Auftragnehmerin für kommunale Fragen und Probleme. Im Werkstattmaterial werden drei der durchgeführten Projekte beispielhaft vorgestellt: „Sanierung des Stadtteiches“, „Kahler Lindensee“ und „Milchvieh als Abgasquelle“. Im einzelnen wird dabei auf die Rahmenbedingungen und die Bedeutung der Kooperation mit der Kommune eingegangen. Die Partizipation der Schülerinnen und Schüler nimmt hierbei einen besonderen Stellenwert ein. Dokumentiert sind ebenso Verfahren und Ergebnisse der vorgenommenen Untersuchungen und Analysen.

Modul: Partizipatives Lernen - Set: Gemeinsam für eine nachhaltige Region

pdf, 1 MB

51. Region als Lernort

Unter dem Schwerpunkt „Die Region als Lernort“ bearbeitet die Richtsberg-Gesamtschule (RGS) seit vielen Jahren die Auseinandersetzung mit dem sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Umfeld der Schule. Erster Ausdruck dieser Hinwendung zur Region war die Umgestaltung eines ländlichen leerstehenden Forsthauses zu einem außerschulischen Lernort gemeinsam mit anderen Schulen, der Kommune und dem Landkreis. In Roßberg ist mit dem Jugendwaldheim (JWG) nicht nur ein Ort für Natur- und Waldpädagogik entstanden, der zunehmend um andere Handlungsfelder der Umweltbildung wie Energie, Klima und Wasser erweitert wurde, sondern die Schule nutzt diese Einrichtung inzwischen auch dann, wenn es gilt, neue Lernformen in anderen Umgebungen durchzuführen.Im vorliegenden Material werden ausgewählte interdisziplinäre Projekte der Schule kurz vorgestellt. Besonderes Augenmerk wird auf das Projekt „Nachhaltige Entwicklung – Lernen in der Region am Beispiel des Marburger Ortsteils Bauerbach“ gerichtet. Es zeigt beispielhaft, wie partizipatives Lernen realisiert werden kann und welche Möglichkeiten sich bieten in, mit und für die Region in Bezug auf die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zu lernen.Dokumentiert sind ebenfalls einige Schülermaterialien und Arbeitspläne.

Modul: Interdisziplinäres Wissen - Set: Nachhaltiges Deutschland

pdf, 19 MB

Lokale Strukturen

Das Heft vereint Berichte zu nordrhein-westfälischen Erfahrungen mit der Einbindung der schulischen Arbeit in „lokale Strukturen“. Aus verschiedenen Perspektiven werden die Unterschiedlichkeiten und Schwierigkeiten struktureller örtlicher Anbindung und Unterstützung deutlich. Vor allem werden die Erfolgsfaktoren aufgezeigt, die die örtliche horizontale Vernetzung zu einem Gewinn für Schulen und Partner und nicht zuletzt für eine „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ machen. Dabei zeigt sich, dass externe Partner den Schulen Motivation, neue Sichtweisen, fachliches Know-how oder politische Unterstützung bieten können. Es zeigt sich umgekehrt, dass die Gewinne der beteiligten außerschulischen Partner in einer größeren öffentlichen Anerkennung ihrer Arbeit (zum Beispiel Werbeffekt für Unternehmen) oder in einem größeren Verständnis für die Arbeit der Verwaltung und damit in einer besseren Zusammenarbeit bestehen. Vor allem aber wird deutlich, dass Formen und Arten der möglichen Allianzen keine Grenzen gesetzt sind und sich an den Gegebenheiten und Möglichkeiten vor Ort ausrichten müssen. Und nicht zuletzt beweisen die aufgeführten Beispiele, dass Schulen in der Lage sind, Schule als Lebensraum zu gestalten und dafür unterschiedliche Professionen und Zugänge zu bündeln, sich kommunalpolitisch zu beteiligen, interdisziplinär und lebensweltorientiert zu arbeiten – mit dem Ziel, Schülerinnen und Schülern die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um Perspektiven zu entwickeln, die eine globale nachhaltige Entwicklung befördern helfen. Ganz im Sinne des alten Mottos: „global denken, lokal handeln“.

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