Umweltschulen in Europa (USE)

Zusammenstellung von weiteren Informationen

genereller Quellennachweisweis

Das Projekt Umweltschulen begann 1994 in Hamburg mit 8 Schulen. Im Jahre 2004 erhielten von ca. 600 Schulen, die sich um den Titel "Umweltschule in Europa" beworben hatten, 535 aus 8 Bundesländern die begehrte Auszeichnung, insgesamt sind Schulen aus 11 Bundesländern beteiligt. Hier eine bis 2003 reichende Statistik-Grafik von der offiziellen Website der Umweltschulen, die die schnelle Entwicklung, aber auch die eventuelle Abschwächung des Zuwachses deutlich macht:

(aus http://www.umweltschule.de)

Handlungsbereiche und Kriterien

(aus Auschreibungsunterlagen 2003/2005 als pdf-Datei

Kriterien für die Zulassung zur Teilnahme an „Umweltschule in Europa“

  • Die Bewerbungsunterlagen mit Darstellung des IST-Zustandes und der angestrebten Ziele (ausgewählte Handlungsbereiche und dazugehörige Elemente der Verständigung) wurden fristgerecht eingereicht. Die Schulgemeinschaft stimmt der Teilnahme an der Ausschreibung zu.
  • Das Handlungskonzept muss folgende Anforderungen erfüllen, damit eine Schule zur Teilnahme zugelassen werden kann:
    • Die Ziele sind für den Projektzeitraum konkret formuliert.
    • Die Aktivitäten sind langfristig angelegt.
    • Dauerhafte Verhaltensänderungen werden angestrebt.
    • Viele Personengruppen der Schulgemeinschaft werden beteiligt.
    • Die inner- und außerschulische Öffentlichkeit wird über die Aktivitäten informiert (z.B. durch Ausstellungen, Presseartikel, Tag der offenen Tür etc.).
    • Die Erfahrungen fließen in das Schulcurriculum ein.
  • Kriterien für die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“
    • Die Schule muss ihr Handlungskonzept unter Berücksichtigung der oben genannten Kriterien umsetzen und dokumentieren. Die Dokumentation bildet die Grundlage für die Jury-Entscheidung.
    • Kann die Schule einen Zuwachs an Umweltverträglichkeit nachweisen, erhält sie den Titel und die Flagge „Umweltschule“.

Umweltschulen in den Bundesländern

Die Informationen über die Gesamtheit der Umweltschulen in Europa und die beteiligten Bundesländer widersprechen sich an verschiedenen Stellen des Internets, hier eine Zusamenstellung von Schulen/Projektteilnehmer (ohne NRW, s. unten)

Zwei Beispielschulen aus Osnabrück:

Google

Google-Recherche "Umweltschulen in Europa" (6.Juni 2005, 7360 Hits, Ergebnisliste)

"Internationale Agenda-21 Schule" als Zukunftsperspektive!!

In der DGU, dem Träger der Umweltschulen in Europa, wird eine konzeptionelle Weiterentwicklung zur "Internationalen Agenda-21 Schule" diskutiert (Informationen und die Erprobungsfassung 2005/2006)

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