Unser Rhein - mehr als Wasser

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Dieses großangelegte Projekt der Rheinanlieger-Staaten wurde unterstützt von:

GLOBE Germany-Programm GLOBE NEDERLAND GLOBE-Schweiz HessNet Hessisches Landesinstitut für Pädagigik HeLP Deutsche Umwelthilfe BLK-Modellversuch NRW "Agenda 21 in der Schule: GLOBE" Projektinitiative vom 28.4.2001

Teilnehmende Schulen:

Bisher haben sich 75 Schulen zu der Projektinitiative angemeldet. Sie sind geographisch wie folgt gegliedert:

Deutschland: 58 Schulen (davon 46 GLOBE)

Frankreich: 1 Schule

Liechtenstein: 1 Schule (GLOBE)

Luxembourg: 5 Schulen

Niederlande: 1 Schule

Österreich: 5 Schulen (davon 1 GLOBE)

Schweiz: 5 Schulen (davon 3 GLOBE)

Die deutschen Schulen sind vom Schultyp her Grundschulen, Realschulen, Gesamtschulen, Gymnasien und Berufsschulen.

Geschichte, Durchführung und Ziel

Seit 1998 arbeiten die oben genannten Netzwerke gemeinsam an einer Initiative zur Zusammenführung der verschiedenen Aktivitäten zu den Themenbereichen: Wasseruntersuchungen, Strukturgütebewertungen und vor allem historischen und gesellschaftlichen Fragen. Schon von Beginn an wurde dabei angestrebt, die unterschiedlichen Erfahrungen in gemeinsamen Bausteinen zusammenzufügen. Zur Verbesserung der Kommunikation wurden einerseits die Möglichkeiten des WWW genutzt, auf der anderen Seite wurde aber auch den notwendigen persönlichen Kontakten und Begegnungen Rechnung getragen: Es fand eine Rheinkonferenz in Strassbourg statt. Erhältlich sind außerdem Projektbeschreibung, Materialien (für Schulen empfohlene Ausrüstungen), Links zu einschlägigen Informationsstellen und Instituten...

Ziel ist die Beobachtung des Flussgeschehens, vom Ursprungsort bis zur Müdung. Die Erfassung so komplexer Ökosysteme bedarf vieler Überlegungen. So ist eine Zusammenarbeit von mehreren Schulen notwendig, um eine möglichst lückenlose Datenreihe auzubauen. Es finden hierfür gemeinsame Messtage statt, an denen bestimmte Parameter gemessen werden.

Die gemeinsamen Messtage zur Wasseruntersuchung (24. März 2003 und 24. September 2003) wurden positiv aufgenommen. Am 24. März führten 36 Schulen an 49 Messstellen Wasseruntersuchungen durch, davon haben bisher 33 Schulen ihre Ergebnisse übermittelt. Alle Schulen bestimmten die Temperatur und den pH-Wert, der überwiegende Teil der Schulen bestimmte zusätzlich die Leitfähigkeit. Weitere Messungen können sich auf chemische Nachweise beziehen: Sauerstoffsättigung, Nitrat, Ammonium, Phosphat, BSB5, Alkalität, Trübung und vieles mehr.

Im März 2003 hatten 15 der derzeit gemeldeten Schulen noch nicht an der Projektinitiative teilgenommen. Somit haben ca. 50% der damals gemeldeten Schulen an dem Messtag teilgenommen. Unter Berücksichtigung der Vorgabe, dass nur an diesem Tag gemessene Ergebnisse akzeptiert wurden, ist die Zahl der teilnehmenden Schulen beachtlich. Die Ergebnisse für den Messtag im September laufen derzeit noch ein, eine Auswertung ist daher noch nicht mšglich.

Schulprojekte

Die von Schulen in die Projektinitiative eingebrachten Projekte sind überwiegend im Themenbereich Ökologie angesiedelt. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind bisher an drei Schulen Projekte auf Grund der Teilnahme der Schule an der Projektinitiative "Unser Rhein - mehr als Wasser" initiiert worden. Ob bestehende Projekte durch die Teilnahme an der Projektinitiative Unterstützung finden bedarf der Klärung. Die gemeinsamen Messtage wurden von einigen Schulen zur Durchführung kleiner Projekte genutzt.

Kooperationen von Schulen

Im Zusammenhang mit dem Rheinprojekt hat sich ein Netzwerk von 5 GLOBE-Schulen im Wassereinzugsgebiet der Wupper gebildet. Diese Schulen haben eine gegenseitige Unterstützung bei ihren GLOBE-Aktivitäten vereinbart. Weitere gemeinsame Aktivitäten bleiben abzuwarten. Die Planung eines weiteren Netzwerkes im Bereich der Emscher verlief zeitgleich mit der Etablierung der Projektinitiative "Unser Rhein - mehr als Wasser", wurde aber nicht unmittelbar durch diese Projektinitiative initiiert.

Quelle:[1]

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