Themenfeld Umweltbildung als politische Bildung - Umweltbildungspolitik - Einführung

(Entwurf Stand 21.10.06)

Im Kern geht es Umweltbildung als politische Bildung (s. auch Umweltbildung allgemein)um Fragen der politisch-gesellschaftlichen Dimensionen der Umweltprobleme (Ursachen, Lösungsansätze, Probleme) sowie ggf. um praktische Handlungskonsequenzen.

In Teilen der außerinstitutionellen Umweltbildung (z.B. in der Öko-Bewegung seit den 70er Jahren) hatte die politische Seite der Umweltbildung von Anfang einen hohen Stellenwert, vor allem in Form gesellschafts- bzw. kapitalismuskritischer Aspekte geht (Kritik ökonomischer Ursachen vieler Umweltprobleme, Kritik staatlicher Politik). Weniger traf dies z.B. für die Praxis der schulischen Umweltbildung zu.

Zunehmende Bedeutung erhält die politische Dimension der Umweltbildung nun wieder im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung, jetzt mehr im Sinne einer politischen Handlungsorientierung und als praktische Partizipation.

Zum Beispiel ist in den 6 Grundsätzen der Umweltbildung des Nds. Kultusministeriums dieses Ziel ausdrücklich formuliert, wo es neben der Förderung partizipativer Kompetenzen auch um die "Förderung vernunftorientierter Konfliktlösung" geht. ("Umweltbildung ist politische Bildung"). Partizipationsmöglichkeiten bietet vor allem ein lokaler Rahmen, insbesondere lokale Agenda-21-Prozesse (s. Lokale /regionale Umweltbildung).

Literaturhinweis:

s. einschlägige Titel aus den , z.B. Bernhard, Claußen s. auch Darstellung in dem kurzen Abschnitt 2.7.3 aus meinem Buch "Urbane Umweltbildung..." sowie hinsichtlich früherer Entwicklungen Abschnitt 2.3 (Ökopädagogik, Ökologisches Lernen u.ä.), wo das Modell politischen Lernens in Bürgerinitiativen u.ä. den Hintergrund lieferte.

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