Pressemitteilung von Verein und AK Umweltbildung vom 28.2.2013

Arbeitskreis und Verein für Ökologie ausgezeichnet UNESCO würdigt Agenda‐21‐Projekte Zum fünften Mal in Folge hat die deutsche UNESCO‐Kommission jetzt den Arbeitskreis Umweltbildung der Lokalen Agenda 21 als Projekt der UN‐Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005‐2014)“ ausgezeichnet. Er gehört damit zu den wenigen Organisationen bundesweit, die dies geschafft haben. Der eng mit dem Arbeitskreis verbundene Verein für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück erhielt die Auszeichnung zum dritten Mal. Damit würdigt die Kommission den Einsatz der Agenda‐Akteure, die in den vergangenen Jahren viele Bildungsprojekte initiiert und erfolgreich abgeschlossen haben. Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN‐Dekade in Deutschland begründete die abermalige Auszeichnung der beiden Osnabrücker Organisationen mit der langjährigen und systemischen Verankerung einer zukunftsfähigen Bildung in den Organisationen sowie in der Stadt und Region Osnabrück, die in zahlreichen Initiativen und Projekten, Serviceangeboten insbesondere für die Schulen, aber auch durch die Vernetzung der Akteure und die intensive Öffentlichkeitsarbeit zum Ausdruck kommt. De Haan weiter: „Durch die Vielzahl der wechselnden Themen werden die Dimensionen der Bildung für nachhaltige Entwicklung abgedeckt.'' Zu den besonderen gemeinsamen Aktivitäten des Arbeitskreises und des Vereins gehören zum Beispiel die im zweijährlichen Rhythmus stattfindenden thematischen Agendawettbewerbe, die sich an die Schulen, Kitas und andere Bildungseinrichtungen richten. So läuft aktuell der sechste Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Uni‐Präsident Prof. Rollinger, diesmal zum Thema „Osnabrück nachhaltig mobil“. Beiträge unterschiedlichster Form können noch bis zum 15. Mai im Umweltbildungszentrum am Schölerberg eingereicht werden. Die besten Arbeiten werden mit Geldpreisen ausgezeichnet. Die Stadtwerke Osnabrück, die den Wettbewerb insgesamt fördern, die Verkehrsplanung der Stadt Osnabrück, die Bürgerstiftung sowie der DGB und die Einzelgewerkschaften haben Preisgelder in Höhe von insgesamt 2500 Euro zur Verfügung gestellt. Wichtig für die UNESCO‐Auszeichnung war außerdem die zehnjährige internationale Kooperation mit dem universitätsnahen „Baikal Informationszentrum GRAN“ in Ulan‐Ude (Ostsibirien) – mit jährlichem Jugendaustausch und zwei Fachkonferenzen in Osnabrück und Ulan‐Ude 2012 und 2013. „Für den Erfolg aller Aktivitäten und Projekte von Arbeitskreis und Verein kommt der vertraglich beschlossenen Kooperation mit der Osnabrücker Universität eine große Bedeutung zu“, betonte Dr. Gerhard Becker als Vorsitzender des Verein und Sprecher des Arbeitskreises. Weitere Infos im Internet unter www.umweltbildungos.de/mobil und www.umweltbildung‐os.de/verein


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