Dem Müll auf der Spur an der Orientierungsstufe Schinkel

Ein Umweltprojekt der Klasse 5e der Orientierungsstufe Schinkel im Februar/März 1999

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Wozu ein „Müllprojekt?"

Werfen wir doch einen kurzen Blick in die Abfallbehälter: Da liegt schon einmal die angebissene Stulle im Papiermülleimer und so manches Trinkpäckchen landet - manchmal noch halbvoll - im Restmüll. Der zähflüssige, klebrige Orangensaftrest verteilt sich dort über die alten Schulhefte, die eigentlich im Papiermülleimer liegen sollten, nicht selten sind dann diese verschiedenen Müllsorten noch mit ein paar Kaugummis untrennbar "verschweißt".

Den Reinigungskräften bleibt kaum etwas anderes übrig, als den unzureichend getrennten Abfall in einen großen Restmüllbeutel zu packen. So wandert er komplett in den grauen Container und somit anschließend auf den Piesberg.

Eigentlich ist niemand damit so recht glücklich, weder die Schülerinnen und Schüler noch die Lehrkräfte, aber auch nicht die Schulleitung und das Personal. Doch warum klappt das nicht mit der Trennung? Und was muss getan werden, damit die Abfallsortierung besser funktioniert?

Die Klasse 5e beschloss, diesen Fragen einmal auf den Grund zu gehen: Die SchülerInnen untersuchten während einer Projektwoche die Abfallsituation an der eigenen Schule und überlegten sich, wie das mit der Mülltrennung besser laufen könnte.

Im Rahmen der "Aktion Minusmüll" unterstützte die Pädagogische Umweltberatung an Schulen die Durchführung dieses Projektes.

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