Veranstaltungen/Termine

Aktuelles

Frühere Termine

Veranstaltungen und Angebote für Schulen im Juni/Juli 2007

Am 6. Juni: "Schule auf Esskurs": Fachtagung für Schulen mit Mittagsverpflegung
Am 20. Juni: "Essen in der Schule - Bio kann jeder!"
Am 5. Juli: "Zeitgemäße Schulverpflegung"
Vom 9. bis 13. Juli täglich: "Von der Forke zur Gabel"

- Weitere Informationen zu den Veranstaltungen


Vortrag: Was sind uns die Lebensmittel wert - Spielt Umwelt und Nachhaltigkeit eine Rolle?

am 24. Januar 2007, 18:15 Uhr

in der Universität, Hörsaal der Geographie, Seminarstraße 19 A/B - Geb.02, Raum E 04

- inhaltliche Beschreibung des Vortrages - Plakat - Folien zum Vortrag von Herrn Prof. Kolfhaus - Folien zum Vortrag von Frau Ehret


Orthorexie - Die gesündeste Krankheit

Sie knabbern Mohrrüben, kippen sich Kräutertee hinter die Binde - und sind trotzdem krank: Wer an Orthorexie leidet, isst nur Gesundes. Artikel von Marie Hönl Δ

Fachtagung: Nachhaltige Ernährungsbildung für Schulen. Modell und Perspektiven

am 23. Februar 2007 im WABE-Zentrum in Wallenhorst-Lechtingen

Flyer zur Tagung

Schule auf Esskurs: Fachtagung für Schulen mit Mittagsverpflegung

am 06. Juni 2007 in Osnabrück

Worum geht's?
Gerade die Ganztagsschulen sind gehalten, eine bedarfsgerechte Verpflegung für Schüler anzubieten. Dies ist nicht immer leicht, weil fehlendes Know how, mangelnde Versorgungsangebote, ein hoher Organisationsaufwand, unzureichende Ausstattung und Räumlichkeiten sowie begrenzte Finanzmittel Stolpersteine darstellen. Hier setzt die Verbraucherzentrale nun neu an, wobei sie bereits seit 15 Jahren bei Fragen zur Ernährung Schulen zur Seite steht.
In dieser Veranstaltung stellt sie einen neuen, von ihr konzipierten Aktionsplan unter dem Titel „Schule auf EssKurs“ vor, für den sich niedersächsische Schulen bewerben können - mit dem Ziel, ihre Mittagsverpflegung in kleinen Schritten zu optimieren. Dafür bekommen sie auf dem Weg Unterstützung und bei erfolgreicher Umsetzung eine Auszeichnung verliehen, ähnlich wie bei Restaurantbewertungen. In den Workshops gibt es unabhängig von der Beteiligung am Aktionsplan die Möglichkeit praktische Handlungshilfen zur Verbesserung der Mittags- und Pausenverpflegung kennen zu lernen und auszuprobieren. Außerdem werden Anregungen für die Bearbeitung von Themen zur Esskultur und Ernährungsbildung im Schulalltag gegeben.
Zudem bietet die Veranstaltung eine Plattform zum Austausch und zur Diskussion.

Tagungsort:
Kath. Familien-Bildungsstätte
Große Rosenstraße 18
49074 Osnabrück
(Anfahrtbeschreibung unter http://www.kath-fabi-os.de)
Kostenbeitrag: 15,- € (incl. Mittagsverpflegung)

Den Flyer mit weiteren Informationen und dem Anmeldeformular können Sie hier als PDF-Dokument [57 KB] runterladen.

Ansprechpartnerinnen für Rückfragen oder Anmeldung:
Regionalfachberaterinnen für Ernährung

Kathrin Bratschke
Telefon: 0511 / 91 19 6-43
Telefax: 0511 / 91 19 6-10
e-mail: k.bratschke@vzniedersachsen.de
Tanja Bolm
Telefon: 05361 / 60 99 81
Telefax: 05361 / 29 18 23
e-mail: t.bolm@vzniedersachsen.de

"Essen in der Schule: Bio kann jeder!"

am 20. Juni 2007 im WABE-Zentrum (Wallenhorst)

Worum geht's?
Immer mehr Schulen wünschen sich ein ausgewogenes und bedarfsgerechtes Speisenangebot für ihre Schülerinnen und Schüler.
Ob Mittagstisch oder Pausensnack: Sie bekommen auf diesem Seminar Informationen und Materialien zur gesunden Ernährung, für den Einsatz von Bio-Produkten sowie Tipps zur praktischen Umsetzung im Unterricht, an ihrem Pausensnack und Mittagstisch. Natürlich können Sie wertvolle Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen. Eine Besichtigung des Biolandbetriebes Waldhof und ein leckerer Bio-Pausen-Snack ergänzen das Seminarprogramm.

Bitte melden Sie sich mit dem Rückantwortbogen an. Die Teilnahme ist kostenfrei! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Veranstalter:
U.plus – Agentur für Umweltkommunikation des Umweltzentrum Hannover

Kontakt:
Eberhard Röhrig-van der Meer
Telefon 05 11/1 64 03-26
Fax 05 11/1 64 03-91
e.roehrig-vandermeer@umweltzentrum-hannover.de
www.umweltzentrum-hannover.de

"Zeitgemäße Schulverpflegung"

am 05. Juli 2007 im WABE-Zentrum (Wallenhorst)

Vorträge u.a.:

  • Kriterien für die Schulverpflegung in Deutschland
  • Bereitschaft zu nachhaltigem Lebensmittelkonsum in der Gemeinschaftsverpflegung
  • Bio kann jeder - Möglichkeiten der Integration von Bioprodukten in die Schulverpflegung
  • Das WABE-Verpflegungskonzept als Beispiel für Nachhaltigkeit
  • Hygienegrundlagen für die Schulverpflegung
  • Diskussion: Schulverpflegung zwischen Nachhaltigkeit, Hygiene, Convenience und Zertifizierung

Download des Flyers und Anmeldeformulars.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, Anmeldeschluss ist der 26. Juni.

"Von der Forke zur Gabel"

täglich vom 09. bis 13. Juli im WABE-Zentrum (Wallenhorst)

Eine Aktion für Kinder im Grundschulalter, die nicht nur wissen wollen, wo ihre Lebensmittel herkommen, sondern auch selber etwas Leckeres daraus machen möchten.

Worum geht's?
In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen bewegen wir uns rund um das Thema „Lebensmittel“. Unser Ziel ist es, den Schulkindern den Weg der Lebensmittel vom „Acker auf den Teller, sprich von der Forke zur Gabel“ erlebnisorientiert zu vermitteln. Aspekte der gesunden nachhaltigen Ernährung sollen dabei praxisnah mit einfließen. Die Nahrungsmittel werden auf dem Gelände des WABE-Zentrums und des Biolandbetriebes Waldhof geerntet und anschließend in einem großen Zelt zu leckeren Speisen verarbeitet. Der Abschluss bildet ein gemeinschaftliches Probieren und Essen.

Siehe auch Akündigung auf den Webseiten der FH Osnabrück.

Zielgruppe:
Grundschule (1. bis 4. Klasse)

Kosten:
100 € pro Schulklasse

Teilnehmerzahl:
pro Aktionstag jeweils eine Grundschulklasse

Anmeldung:
Bis 02.07.2007
Unter:
Tel.: 0541 – 68 55 718
Fax.: 0541 – 68 55 731
E-Mail: WABE@fh-osnabrueck.de

Vortrag: Was sind uns die Lebensmittel wert - Spielt Umwelt und Nachhaltigkeit eine Rolle?

am 24. Januar 2007 (Prof. Dr. Stephan A. Kolfhaus, Dipl. oec.troph. Monika Ehret, FH Osnabrück)

Mit dem grundlegenden Wandel der Einkaufsgewohnheiten, vom Markt zum Dis-counter, hat sich auch der Konsum von Lebensmitteln immer verändert. Durch die Konzentration des Einzelhandels sind bis auf Nischenanbieter wie z.B. Reformhäuser oder Naturkostenläden die Supermärkte zum Lebensmittellieferanten Nr. 1 (und zum Preisbrecher) geworden. (Sie bieten nicht nur Lebensmittel aller Art an, bis hin zu Bio-Produkten, sondern auch jede Menge andere Waren und machen damit teilweise deutlich mehr Gewinn.)

Einher geht damit ein Wandel der Konsumstile: So kaufen viele Verbraucher heute gleichzeitig mal beim Discounter, mal direkt beim Öko-Bauern. Dieses gespaltene Konsumentenverhalten gibt dem Essen einen sehr unterschiedlichen Wert, der nur teilweise materiell ausgelegt ist. Ideelle Werte wie bei Produkten aus Fairem Handel oder ökologischem Anbau sind nur in wenigen Verbraucherschichten verbreitet.

Umso mehr wäre es sinnvoll, Aspekte der Nachhaltigkeit (im Sinne der Agenda 21 der Vereinten Nationen) auch bei der Ernährung einzubauen und zu praktizieren. Zum letzteren dient das mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Projekt „Erlebnis- und handlungsorientierte Ernährungsbildung für Grundschulkinder“, das vom Studiengang Ökotrophologie auf seinem Versuchsbetrieb (WABE-Zentrum)im Jahr 2006 durchgeführt wurde.

Über einen Zeitraum von insgesamt einem Jahr lernten Grundschulkinder der Gemeinde Wallenhorst den Lebenszyklus der Kartoffel, bei der der ökologische Anbau im Mittelpunkt steht, kennen: vom Anbau auf dem Feld bis hin zum fertigen Gericht und damit dem Geschmack. Im Mai haben die Kinder die „gesunde Knolle“ auf einem eigens angelegten „Schüler-Kartoffelfeld“ auf dem Waldhof-Gelände beim WABE-Zentrum selbst gelegt, im Juli „ihr“ Feld abgeerntet. Im September wurde die Kartoffelernte mit allen Maschinen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb beobachtet und schließlich wurden gemeinsam alle möglichen Kartoffelgerichte selbst hergestellt.

Folien zum Vortrag von Prof. Kolfhaus - Folien zum Vortrag von Frau Ehret

weitere Infos (i.V.)

Siehe auch Artikel aus der NOZ zum Projekt vom 12.07.2006

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