3. Sept. 2008 Gusinoozersk-Gymnasium

Gästeempfang im Dorf Tochoi 10.30 – 11.00 Frühstück im Gymnasium 11.00 – 11.45 Präsentation der Projekte. «Natur- und Kulturschätze von Selenginsk». 11.55 – 12.35 Englisch-Stunde «Interkulturelle Kommunikation» 12.45 – 13.30 Mittagessen 13.30 – 14.45 Fahrt nach Novoselenginsk: «Das Dekabristen-Museum», Gedenkstätte 15.40 – 16.30 Mittagspause in der Schule 17.00 Fahrt zum Erholungsheim am See Tschutschye im Erholungsheim 19.00 Abendbrot. Burjatische Küche.

Karte Ulan-Ude bis Gusinooe See

(Gänsesee) aus 138 km Höhe

der große Gusinooe See

(Gänsesee) aus 43 km Höhe

Landschaft auf dem Hinweg
Industriestadt Gusinoozersk

am Nordufer des Gusinooe See

Fahrt im Kleinbus Plötzliche Begrüßung

durch Lehrer und Schüler auf offener Strecke ...

In der Schule
Vorträge Musikalische Darbietungen
Unterricht
Produkte der Schüler
Ausstellung zum Besuch in Osnabrück 2007

Der Gänsesee

"110 km südwestlich von Ulan-Ude liegt, durch das Chamar-Daban-Gebirge vom Baikal getrennt, der Gänsesee. Da das Gebirge an seiner Nordwestseite fast alle Niederschläge abfängt, beginnt am gegenüberliegenden Rand die Steppenlandschaft. Noch Ende des 19. Jh. leuchteten in der hügeligen Ebene hier und da die weißen Jurten der Burjaten. Der See war damals noch ganz jung, denn bis ins 19. Jh. gab es in der Talniederung nur einzelne kleine Teiche und sumpfige Wiesen. In der Mitte des heutigen Sees stand der Vorgänger des Tamtschinski-Klosters, bis das Wasser in einem Jahr plötzlich höher stieg, als das sonst während der Schneeschmelze üblich war. Man verlegte das Gebetshaus und kleine Siedlungen, musste sie aber bald noch einmal verlegen, weil das Wasser immer weiter stieg. Innerhalb von wenigen Jahren entstand der heutige, ca. 150 km2 große See. Angeblich wurde eine kleine Kapelle nicht rechtzeitig abgetragen und bei niedrigem Wasserstand soll ihre Spitze manchmal zu sehen sein. Seinen Namen verdankt der See den Wasservögeln, die sich hier früher zur Nistzeit in riesigen Schwärmen niederließen. Die Jagd hat sie leider beträchtlich dezimiert.

Gusinoozersk

Am Nordufer des Gänsesees liegt die Industriestadt Gusinoosjorsk (Gusinoozersk). Hier wurde Braunkohle gefördert, mit der außer dem örtlichen Kraftwerk weite Teile der russischen Pazifikregion beliefert wurden. Die im Tagebau er- schließbaren Vorkommen sind heute größtenteils erschöpft und die Industrie befindet sich im Niedergang. So sieht man der eher tristen Provinzstadt kaum an, dass sie mit 31.000 Einwohnern nach Ulan-Ude die größte Stadt in Burjatien ist." (Just/Mall: Baikal - See und Region (2007), S. 408

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