Universitäre Vorgeschichte von UBINOS

  • UmweltBildung für nachhaltige Entwicklung (UBINOS) ist 2007 aus dem ehemaligen Fachgebiet Umweltbildung der Fachgruppe Pädagogik (später des Instituts für Erziehungswissenschaft) des Fachbereichs Erziehungs- und Kulturwissenschaften der Universität Osnabrück hervorgegangen, das sich zunächst ab 1975 Fgb. Hochschuldidaktik nannte.
  • Seit Beginn der 1980er Jahre gab es von Seiten des universitären Fachgebietes enge Zusammenarbeit mit Osnabrücker Organisationen im Bereich Ökologie und Umweltbildung. Seit 1987 wurden die meisten (Praxis)Projekte über den Verein für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück realisiert. Seit 1991 gab es dazu einen Kooperationsvertrag mit der Universität.
  • Seit Ende der Dienstpflichten von Gerhard Becker (2006) wurden wesentliche Teile der wissenschaftlichen Arbeit des Fachgebietes auf Basis des 2007 aktualisierten und erweiteren Kooperationsvertrages des Vereins für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück e.V. (Homepage d. Vereins) mit der Universität in modifizierter Form fortgeführt. Dieser Vertrag schloss seither auch die Arbeitsmöglichkeiten des AK Umweltbildung der Lokalen Agenda 21 Osnabrück (Sprecher: Gerhard Becker) an der Universität ein (zum Vertrag).
  • UBINOS ist seit 2007 'Nachfolger' des Fachgebietes Umweltbildung der Universität Osnabrück im Rahmen des Vereins. Aus der ursprünglichen Schwerpunktsetzung auf die ökologische Dimension von BNE entstand der Name und das Kürzel UBINOS.
  • Das wissenschaftliche Selbstverständnis bleibt unverändert: Umwelt- bzw. nachhaltigkeitspädagogische Entwicklung und Forschung - als pädagogische Querschnittsdisziplin mit ausgeprägt interdisziplinärer Ausrichtung. Theoretischer und praktischer Kontext ist die umfassende Perspektive einer nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development), die weit über die Umweltproblematik hinausgeht.

  • Die wissenschaftliche Arbeit von Gerhard Becker bzw. UBINOS erstreckt sich auf folgende Bereiche und Ebenen:
    • Grundlagen (Umweltprobleme, Stadtentwicklung, nachhaltige Entwicklung, Agenda 21, Lokale Agenda 21, Erkenntnistheorie, Ökoethik, Sozialpsychologie),
    • allgemeinpädagogische Aspekte (z.B. Bildungstheorie im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung, fächerübergreifende Lernfelder),
    • Schulentwicklung (Öffnung der Schule in die Region, Profilbildung, Schulprogramme),
    • didaktisch-methodische und curriculare Aspekte der schulischen Umweltbildung (u.a. Projektlernen),
    • Praktische Realisierung auf lokaler /regionaler Ebene
  • Internationale Kooperation (z.Z. vor allem mit Ulan-Ude/Baikal)

  • Universitäre Tätigkeiten
    • Nach Ende seiner Dientspflichten führte G. Becker bis 2011 seine universitäre Lehre in reduzierter Form als Lehrauftrag(eine LV pro Semester) fort und betreut bis auf weiteres Studierende bei Abschlussarbeiten (Bachelor, Master) und nimmt Prüfungen ab. Auch andere Vereinsmitglieder bieten /boten zeitweise Lehrveranstaltungen zum Themenbereich BNE an, z.T. auch an anderen Universitäten.


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Seite zuletzt geändert am 06.10.2014 18:14 Uhr · Seitenaufrufe: 720