Artland-Gymnasium Quakenbrück

Umweltprojekt: Vegetation an der Hase

Allgemeine Informationen zur Schule

Historisches Freilandlabor Wasserhausen: 1 Obstbaumwiese, 2 Kopfweiden, 3 Teich, 4 Feldhecke, 5 Kleine Hase

Karte des Historischen Freilandlabors Wasserhausen: 1 Teich, 2 Kleine Hase

Exkursion im Rahmen des NAT-Working Projektes an die Hase - Dr. Remy von der Universität Osnabrück erläutert ein Renaturierungsprojekt (Juli 2005).

Steffen Zobel und Paul Meister erläutern beim Jugend forscht Landeswettbewerb 2006 in Clausthal Zellerfeld dem interessierten Publikum ihre Arbeit (März 2006)

Treffen der NAT-Working Gruppe an der Universität Osnabrück

Auf zur Insektenerkundung im Schulgelände mit selbst gebauten Käschern und Insektenstaubsaugern

Das Artland-Gymnasium Quakenbrück ist eine aus einer örtlichen Lateinschule entstandene Traditionsschule. Sie wurde im Jahre 1354 erstmals urkundlich erwähnt und zählt damit zu den ältesten Schulen in Niedersachsen. Vor zwei Jahren feierte sie ihr 650-jähriges Jubiläum. Aus der Weiterentwicklung ihrer lebendigen Tradition heraus versucht sie durch zeitgemäße pädagogische Konzepte auch für das dritte Jahrtausend angemessene Lernangebote zu machen. Als mit etwa 850 Schülern relativ kleine Schule in einem ländlich geprägten Raum ist das Artland-Gymnasium eine überschaubare Einheit mit starker Verwurzelung in ihrem gesellschaftlichen Umfeld. Die Zusammenarbeit mit vielen Bezugsgruppen von der lokalen Öffentlichkeit bis hin zu internationalen Partnern kennzeichnet unsere Arbeit. Die Umweltbildung spielt hierbei seit vielen Jahren eine besondere Rolle und ist im Schulprogramm verankert. Das naturnahe Umfeld der direkt an einem Hasearm in der Haseniederung gelegenen Schule begünstigt vielfältige Möglichkeiten der Freilandarbeit und hat zu verschiedenen Langzeitprojekten geführt, die auch im Rahmen der Bewerbung als „Umweltschule in Europa“ weiterentwickelt und ergänzt wurden. Sowohl im Rahmen des regulären Unterrichts als auch in einer seit 17 Jahren bestehenden naturkundlichen Arbeitsgemeinschaft und in zahlreichen Projekten arbeiteten die Schüler an Umweltthemen. Vielfältige Vernetzungen mit benachbarten Schulen und Hochschulen sowie zahlreichen Kooperationspartnern aus Verwaltung, Naturschutz und Forschung werden intensiv gepflegt. Die Ergebnisse wurden in der Publikationsreihe „ARTLAND FROSCH“ sowie über die Lokalpresse, regionale Publikationen, das Internet, den Lernstandort Grafelder Moor und Stift Börstel sowie über Vortragsveranstaltungen und einen Lehrpfad Interessierten außerhalb der Schule zugänglich gemacht. Im Internet ist das Artland-Gymnasium unter http://www.artland-gymnasium.de erreichbar. Hier findet man zahlreiche Informationen und Links, die die Umweltarbeit der Schule betreffen. Hierzu gehören der Natur- und Gewässerlehrpfad, die aktuellen ARTLAND FRÖSCHE, Ergebnisse der Arbeit im Börsteler Wald und im Freilandlabor Wasserhausen sowie Informationen zum Projekt „Schulen für lebendige Süßgewässer“.

Ausführliche Projektdarstellung

Das Projekt wird im Rahmen von BLK-Transfer 21 in enger Zusammenarbeit mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum Osnabrücker Nordland (Lernstandort Grafelder Moor und Stift Börstel) durchgeführt. Wichtige Grundlage ist das im BLK Programms 21 zwischen 1999 und 2004 an unserer Schule erarbeitete Material zur Gewässerökologie für Schulen. Seit 2004 werden die in dieser Broschüre zusammengestellten Methoden und Inhalte in vielfältiger Weise Lehrern, Schülern und interessierten Privatpersonen in der Region Osnabrück und darüber hinaus vermittelt. Fortbildungen fanden sowohl am Artland-Gymnasium und im Lernstandort in Grafeld, als auch in Osnabrück und weiteren Stadten in Niedersachsen und Bremen statt. Weitere Projektpartner sind das Projekt „Lebendige Hase“ in Osnabrück (http://www.lebendige-hase.de) und ein in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück durchgeführtes NAT-Working Projekt, das sich ebenfalls auf einer eigenen Homepage (http://www.biologie.universitaet-osnabrueck.de (NAT-Working) darstellt. Das Artland-Gymnasium betreut hier federführend das Thema Gewässerökologie sowie einen zugehörigen Umweltkoffer zur physikalisch-chemischen Gewässeruntersuchung. Es wurden und werden zahlreiche Facharbeiten und Wettbewerbsarbeiten unter unserem Projektthema angefertigt. Zwei Arbeiten zu den Themen „Gewässerstrukturgütekartierung im Quakenbrücker Raum“ von Arnika Schlüter und „Wasserpflanzen“ von Imke Ortland wurden soeben fertig gestellt, weitere Arbeiten entstanden bereits 2004 und 2005. Einen besonderen Erfolg verzeichnete unser Jugend forscht Beitrag 2006 „Biologische, chemische und physikalische Gewässergütebestimmungsmethoden im Vergleich“ von Paul Meister und Steffen Zobel. Er erreichte im März 2006 beim Jugend forscht Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld den Sonderpreis „Umwelttechnik und Naturschutz“. Um Ideen für neue Facharbeitsthemen und Jugend forscht Themen zu sammeln, nahmen verschiedene Kollegen an Fortbildungen teil. Einige Ergebnisse unserer Freilandarbeit, insbesondere aus dem Freilandlabor Wasserhausen, werden auch in der Neuauflage der Materialien für den Sekundarbereich II, Ökologie, des Schroedel Verlages genutzt.

Im Insektenhalter Marke „Eigenbau“ werden die am Ufer der Hase gefangenen Insekten untersucht. Gewässerstrukturgütebestimmung an der Hase
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Fang von wirbellosen Gewässertieren am Teich im Freilandlabor Wasserhausen Erfassung wirbelloser Gewässertiere am neuen Teich in Wasserhausen
Hier finden Sie die tabellarische Vegetationsaufnahme Wasserhausen.

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