Reise für Fachkräfte des Jugendaustausches und Interessenten 14.7-29.7. 2018

"Auf den Spuren der Deutschen in der Baikal-Region"

Eine Auswahl von Fotos werden voraussichtlich ab Ende August hier gezeigt - bitte Geduld!

Reiseprogrammm

Sa 14.7.

Anreise Osnabrück - Düsseldorf - Moskau - Irkutsk

So 15.7.

Irkutsk

Ankunft in Irkutsk (6:00 Uhr). Mit dem für die ganze Reise gemieteten Bus ins Zentrum von Irkutsk zum wunderbar gelegenen Hotel „Angara“. Ausruhen. Nachmittags Stadtführung durch Irkutsk. Kennlernen erster Spuren der deutschen Erforscher Sibiriens. Irkutsk hat sich, im Gegensatz zu vielen anderen russischen Städten ein sehr vielfältiges Stadtbild bewahrt. Eindrucksvolle Kirchen, Holzhäuser aus dem 19. Jahrhundert und prächtige Kaufmannshäuser prägen das Stadtzentrum. Man kann auch den gewaltigen 2,5 km langen Staudamm besuchen, der in Irkutsk die Angara, den einzigen Abfluss des Baikalsees, um knapp 30 Meter aufstaut, den Seespiegel selbst aber nur unwesentlich beeinflusst. Abends im Restaurant „Rassolnik“ (www.rassolnik.su) ausgiebig die russische Küche genießen.

Fotos von der Stadtführung durch Irkutsk?

Mo 16.7.

Irkutsk – Listvjanka- Irkutsk

Busfahrt zum Baikal auf der nördlichen Seite der Angara zum Baikal. Der Fluß Angara ist der einzige Abfluss des Baikals. Auf dem Weg Besuch des wunderschön am Angaraufer gelegenen Freilichtmuseum Taltzy, in dem vor allem die Kultur und Lebensweise der altrussischen Siedler und der Kosaken präsentiert werden. Erzeugnisse der kunsthandwerklichen Werkstätten, z.B. Matrjoschkas, werden vor Ort verkauft (https://de.wikipedia.org/wiki/Matrjoschka). Besuch des Naturkundlichen Museums und Fischmarktes in Listvjanka.

Weiter führte der Weg zur „Riviera“ am Baikalsee, dem Dorf Listvjanka. Beim Mittagessen in einem Restaurant am See konnten wir zum ersten Mal den Omul probieren, eine Lachsart, die es weltweit nur im Baikalsee gibt. Nach Besichtigung des Strandes und Fischmarktes besuchten das naturkundliche Baikal-Museum mit dem bemerkenswerten Aquarium. Wanderung mit Anstieg zum Tscherski-Stein, von dem wir eine grandiose Aussicht über den See und die Angara hatten. Wem dieser Anstieg zu sportlich war, konnte auch mit dem Lift hochfahren. Zu Abendessen und Übernachtung zurück nach Irkutsk.

Fotos?

Di 17.7.

Irkutsk – Sljudjanka- Port Baikal Listvjanka- Irkutsk (Baikalbahn)

Im Mittelpunkt stand die tradionelle Transsibirische Eisenbahn. Vom Irkutsk geht es über die Berge auf der neuen Strecke der Transsib nach Sljudjanka an Südufer des Baikal. Vom dortigen Bahnhof ging es mit dem Zug auf dem mittlerweile stillgelegten, 89 km langen ehemaligen Abschnitt der Transsibirischen Eisenbahn nach Port Baikal an der Angara. Es ging die meiste Zeit langsam unmittelbar am See entlang, durch 39 Tunnels, entlang 18 Galerien und über 352 größere und kleinere Brücken (https://de.wikipedia.org/wiki/Baikalbahn). An besonders schönen Stellen hielt der Zug jeweils 30-45 Minuten zum Aussteigen. Essen gab es im Zug. Von Sludjanka ging es mit der Fähre nach Listyanka und von dort mit dem Bus wieder zurück nach Irkutsk.

Fotos?

Mi 18.7.

Von Irkutsk zur Insel Olchon)

Mit dem Bus ging es in einer vielstündigen Fahrt durchs Landesinnere nach Sachjurta am Westufer des Baikal. Von dort mit der Fähre zur Insel Olchon und mit dem Bus zum Hauptort Chuschir, der in den letzten Jahren sehr stark gewachsen ist (Tourismus) und dort zur Unterkunft Nabaimar. Hauptattraktion dieses Teils der Insel und zugleich Symbol des Baikal sind die Schamanenfelsen am Kap Burchan, der in keiner Publikation über den See fehlt. Legenden ranken sich um diesen mystischen Ort, auch ein starkes Energiefeld soll hier bestehen. Hier wurde die zweite Spur der deutschen Erforscher kennengelernt.

Fotos?

Do 19.7.

Kap Choboi - Nordspitze von Olchon

Eine Erkundung des Nordens der Insel Olchon mit 2 geländegängigen Kleinbussen war das Tagesprogramm (ca. 100 Km). Es ging vorbei an Usury (nördlichste Siedlung der Insel), durch eine einmalige Steppen- und Waldlandschaft mit vielen besonderen Blumen zum Kap Choboi, dem „Zahn“ in der Brandung des Baikal. Mittagspicknick im Freien.

Fotos?

Fr 20.7.

Olchon und zurück nach Irkutsk

Vormittags freie Gestaltung. Nachmittags Fahrt zur Fähre und dann wieder die gleiche Strecke durchs landesinnere zurück nach Irkutsk

Fotos?

Sa 21.7.

Busfahrt entlang des Südufers des Baikal über Tankhoi nach Ulan-Ude

Über die Berge, vorbei an der Südspitze des Baikalsees ging die Busfahrt über Sludjanka nach Tankhoi. Dort befindet sich die Verwaltung des Baikal Biosphärenreservats. Nach einem kleinen Mittagessen in der Schule ging es zum Informationszentrums. Die geplante kleine Wanderung musste aus Zeitgründen und wegen des Regens ausfallen. Anschließend ging es mit dem Bus weiter nach Ulan-Ude, der Hauptstadt der Republik Burjatien zum 12stöckigen Hotel Burjatia im Stadtzentrum.

Fotos?

So 22.7.

Ulan-Ude

Führung durch die die eindrucksvolle Hauptstadt der Republik Burjatien (https://de.wikipedia.org/wiki/Ulan-Ude). U.a. fand eine Besichtigung des beeindruckenden buddhistischen Tempels Rinpoche Datsan auf dem höchsten Punkt der Stadt statt. Von dort hat man einen atemberaubenden Ausblick. Auf Ulan-Udes zentralen Platz steht das monumentale Lenindenkmal, das mit einer Gesichtshöhe von 7,70 Metern und etwa 42 Tonnen Gewicht die größte Porträtbüste der Welt ist. Ulan-Ude ist Sitz mehrerer Universitäten und Hochschulen.

Fotos?

Mo 23.7.

Ulan-Ude – Ivolginsky-Datsan – Ausstellung

Ausflug zum Zentrum des Buddhismus in Russland, zum Kloster Ivolginsky Datsan mit seinen Tempeln, Gebetshäusern, einem kleinen Museum und dem Häuschen für den Botcha-Baum. Dort befindet sich das Phänomen Itigelov: Daschi-Dorscho Itigelow (* 1852; † 1927) war geistliches Oberhaupt der Buddhisten Burjatiens. Bekanntheit erlangte er, nachdem sein Leichnam im Jahre 2002, also 75 Jahre nach seinem Tod, exhumiert wurde und praktisch keine Verwesungserscheinungen aufwies.

Trefffen am Nachmiitag miot Frau Dr. Elvira Narchinova, die lange Zeit an der Burjatischen Uni als Dekanin gearbeitet hat und umfangreiche und tiefe Kenntnisse über die deutschen Erforscher Sibiriens hat. Dazu hat sie eine Reihe von Artikeln und Büchern veröffentlicht. Sie präsentierte für die Reisegruppe eine Ausstellung an der Burjatischen Bibliothek zum Thema der Reise "Auf den Spuren der Deutschen" und erzählte eingehend über die deutschen Erforscher des Baikalsees und Burjatiens.

Fotos?

Di 24.7.

Ulan-Ude – Tarbagatai –Ulan-Ude

Tarbagatai ist eines der Dörfer in Burjatien, das von der ethnischen Gruppe der Semejskie, der sog. Altgläubigen geprägt ist. Deren Vorfahren wurden im 17. Jahrhundert aus religiösen Gründen nach Sibirien verbannt (https://de.wikipedia.org/wiki/Altgl%C3%A4ubige_in_Russland).

Ihre alltägliche und geistliche Kultur wurde 2001 von der UNESCO unter der Bezeichnung „Der Kulturraum und die mündliche Kultur der Semeiskije“ in das das UNESCO-Welterbe ergänzende Programm „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ aufgenommen. Es gab ein Mittagessen mit altrussischen Gerichten, Volksliedern und Tänzen und eine mit Teilnehmern gespielte Hochzeitsprozedur. Nach Rückkehr nach Ulan-Ude Erholen, Shoppen ...

Fotos?

Mi 25.7.

Ulan-Ude – Maksimicha

Lange Reise über die Berge zum und dann entlang des sündlichen Teils der Ostküste des Baikal nach Maksimicha, wo die 4. Station „Auf den Spuren der Deutschen" ist. Bademöglichkeiten am Sandstrand. Die Strände in dieser Gegend sind sandig, und deswegen sehr beliebt von vielen lokalen und ausländischen Touristen.

Fotos?

Do 26.7.

Uschkany Inseln

Sehr früher Start für eine 14stündige Tagestour. Zunächst mit einem Bus mit einem Reiseführer über Ust-Barguzin hinaus 2 Stunden durch den Nationalpark der riesigen gebirgigen Halbinsel „Heilige Nase“ zu einem Hafen /kleinen Ort Monachowo an der riesigen nördlichen Bucht zwischen Halbinsel und Festland. Von dort Fahrt mit einem kleinen Schiff für 12 Personen mit der nördliche Routen um die Nortspitze der Halbinsel herum zu den Uschkany Inseln (4 Stunden). kurzer Spaziergang zur Aussichtsplattform, von der man die Robben beobachten konnte ohne sie zu stören und dmit zu vertreiben. Auf der Rückfahrt Besuch einer heißen Thermalquelle in einer Bucht der Halbinsel "heilige Nase" und Stopps im Nationalpark. Zurück nach Maksimicha.

Fotos?

Fr. 27.7.

Maksimicha - Zurück nach Ulan-Ude

Kleine Wanderungen bei Maksimicha, Baden im Baikal... (freies Programm). Nachmiitags Rückfahrt nach Ulan-Ude

Fotos?

Sa 28.7.

Ulan-Ude

Freies Programm in Ulan-Ude ...

Fotos?

So 29.7.

Rückreise nach Osnabrück

Am frühen morgen ging es zum Flughafen von Ulan-Ude und von dort 6 Stunden über Sibierien und den Ural nach Moskau mit zum Teil schönen Blicken auf die Landschaften und großen Flüsse. Von Moskau ging es in 3 Stunden zurück nach Düsseldorf und von dort mit dem Zug nach Osnabrück

Fotos?

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